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Neubau der Gemeinschaftsschule

Gezeichnete Ansicht der künftigen Gemeinschaftsschule am Schulzentrum.

Neubau Gemeinschaftsschule mit Fachklassentrakt der Realschule am Schulzentrum: Vorstellung der Entwurfsplanung und der Kostensituation im Gemeinderat.

Was ist bisher geschehen?
Bereits im Juli 2013 hat der Gemeinderat beschlossen, im Rahmen der Schulentwicklung zu den bereits vorhandenen Schulprofilen eine Gemeinschaftsschule anzubieten. Zuvor hatte der Arbeitskreis Schulentwicklung unter Einbeziehung sämtlicher am Schulgeschehen Beteiligter einen gleichlautenden Beschlussvorschlag erarbeitet. Als Ergebnis einer Untersuchung verschiedener Standorte soll die neue Gemeinschaftsschule auf dem Gelände des Schulzentrums entstehen. In der Gemeinderatssitzung im Mai 2014 wurde weiterhin beschlossen, ein Vergabeverfahren Architektenwettbewerb durchzuführen. Nach Erarbeiten eines Auslobungstextes für die Wettbewerbsaufgabe wurde dieser mit den beteiligten Schulleitungen abgestimmt und im Oktober 2014 vom Gemeinderat beschlossen. Im November 2014 beschloss der Gemeinderat, den Baubeginn des geplanten Neubaus der Gemeinschaftsschule um ein Jahr, auf das Jahr 2017, zu verschieben.
 
Nach Abschluss des Architektenwettbewerbs wurden vom Preisgericht der 1. bis 5. Preis bekannt gegeben. Die Entwürfe des 1. bis 5. Preisträgers wurden dem Gemeinderat im Mai 2015 erläutert und in einer vierwöchigen Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Juni 2016 hat der Gemeinderat den mvm-architekten aus Köln den Auftrag zur Planung der Gemeinschaftsschule mit Fachklassentrakt der Realschule erteilt und den Baubeschluss mit dem gewählten Ausschreibungsverfahren gefasst.
Auf Grundlage des Wettbewerbsentwurfs wurde mit den Schulleitungen und Planern im vergangenen Jahr der Entwurf weiter entwickelt, konkretisiert und abgestimmt.

In der aktuellen Sitzung der Gemeinderates im Juli 2017 wurden nun die Grundrisse und Ansichten von den mvm-architekten vorgestellt und erläutert.

Präsentation (14,488 MB)

Kostenentwicklung bis jetzt
Die Kosten des geplanten Neubaus haben sich seit Beginn der Standortuntersuchung aus dem Jahr 2013 bis heute wie folgt entwickelt:
Standortuntersuchung 4/2013: 16.0 Mio. € (Schätzung)
Auslobungstext 10/2014: 16.0 Mio. € (Schätzung)
Auslobung 1.Preis 5/2015: 16.0 Mio. € (Schätzung)
Stand 5/2017: 17.0 Mio. € (Berechnung)

Als Grundlage für die Erstellung der Standortuntersuchung aus dem Jahr 2013 diente das Modellraumprogramm Wiesloch, gemäß Schulbaurichtlinien, da zu diesem Zeitpunkt kein aktuelles Modellraumprogramm des Landes vorlag. Im Jahr 2014 wurde zur Erarbeitung des Auslobungstextes für den Architektenwettbewerb der Entwurf der neuen Schulbauförderrichtlinien des Landes mit berücksichtigt. Bis zum Zeitpunkt der Auslobung und des Wettbewerbsentwurfes konnte die aus dem Jahr 2013 ermittelte Kostenschätzung in Höhe von 16 Mio. € eingehalten werden. Die Gesamtkosten in Höhe von 17 Mio. € resultieren aus der vorliegenden Kostenberechnung der Leistungsphase 3, einschließlich der Kostenvertiefung bis zur 3.Stelle gemäß DIN 276 und den Baukostensteigerungen von 3,5 % (seit dem 2.Quartal 2016 bis 1 Quartal 2017) in Höhe von 560.000 €. Hinzu kommen Mehrflächen insbesondere der Verkehrsflächen in Höhe von 180.000 €. Im Haushaltsplan 2016 - 2019 stehen insgesamt 16 Mio. € zur Verfügung. Die Mehrkosten in Höhe von 1 Mio. € werden im Haushaltsjahr 2018 zusätzlich angemeldet.

Was wird jetzt geschehen?
In den Gesamtkosten ist die erforderliche Ertüchtigung des Küchenbereiches der Mensa am Schulzentrum mit zirka 260.000 € bereits enthalten. Die Mensa wird derzeit von maximal 250 Schülern und Schülerinnen des Ottheinrich-Gymnasiums pro Tag besucht. Ab dem Schuljahr 2019/20 werden zusätzlich weitere zirka 200 Schüler und Schülerinnen der Gerbersruh Gemeinschaftsschule dort essen gehen. Für die Versorgung aller Schüler und Schülerinnen beider Schulen ist ein Schichtbetrieb notwendig. Im Zuge dessen ist eine Anpassung des Küchenbereiches aus organisatorischen aber auch aus neuen gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf die Personalräume erforderlich.
Der Förderantrag wurde im vergangenen Jahr gestellt, vorab gibt es vom Regierungspräsidium eine Zusage über die Fördersumme von rund 1.9 – 2.7 Mio. €. Die Verwaltung hat in Absprache mit dem Regierungspräsidium zusätzlich einen Antrag zur Aufgabe des Schulgebäudes der Gerbersruhschule gestellt. Die Schulbaukommission wird Ende der Jahres darüber entscheiden und gegebenenfalls zusätzliche Fördermittel bewilligen. Die eventuelle Förderhöhe kann noch nicht benannt werden.
 
Die Ausschreibung der Gewerke wird nun bis zum Herbstbeginn fertig gestellt. Der Baubeginn ist für April 2018 geplant, das Ende der Bauarbeiten für Ende 2019 angesetzt.