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Kunst im Bütz: Friedrich E. Becht

Photomorphosis - Landschaftsbilder aus der Region: Im Dezember, Januar und Februar stellt Friedrich E. Becht erneut im Bürgertreff am Adenauerplatz aus.

Nach den strengen Stadtlandschaften sind metaphorische, photographische Landschaftsbilder aus der Region seine Fotomotive. „Photomorphosis“- nennt der Künstler selbst seine Ausstellung - was hat es mit diesem seltsamen Wort auf sich? Auf die Photographien bezogen, beschreibt es für den Künstler den Prozess des Werdens. „Ein Prozess, der, gleich der Entwicklung eines Schmetterlings über verschiedene Zustände hinweg, das Vorhandene verwandelt, um es in anderer Form auferstehen zu lassen.“ Die Bilder sind photographische Produkte, die in einem mehrstufigen Prozess entstehen und dabei auf das Motiv und dessen Stimmung Rücksicht nehmen. Den sinnlichen Eindruck vor dem Auslösen möchte Friedrich E. Becht an den Betrachter weiterleiten und ihm gleichzeitig Raum für seine eigene Phantasie lassen. „Das bedeutet auch, dass ich mich einlasse auf das Gebotene, verweile, interpretiere, um es dann aufgeladen mit Phantasie festzuhalten. Photographieren in diesem Zusammenhang ist eine kontemplative, dem ZEN nahestehende Handlungsweise.“ Die Bilder spiegeln schließlich die Empfindung des Künstlers vor Ort wider. „Kritiker mögen sagen: „Alles schön romantisch.“ – Ich erwidere: „Richtig, aber nur was die Nähe zur „Romantik“ betrifft. Und dort fühle ich mich gut aufgehoben.“ Friedrich E. Becht

Seit 1969 beschäftigt sich Friedrich E. Becht mit der Fotografie und setzt sich seit 1982, wie er sagt ernsthafter mit der Kunst auseinander. Die künstlerisch herausragenden Arbeiten großer Meister der Kamera spielten dabei eine besondere Rolle. Sie haben ihn angespornt und den Wunsch in ihm reifen lassen, das Medium Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel zu erobern. Fotografien vermitteln für ihn nicht nur Realität sondern sind auch im Stande neue Wirklichkeiten zu schaffen, sie sind für den Künstler Interpretationen eines Augenblicks. Der Einsatz von „ästhetischen Parametern“ lässt schließlich ein Bild entstehen, das dem erlebten, inneren Bild des Künstlers sehr nahe kommt. Was für ihn danach zählt, ist die Empfindung, die es beim Betrachter auslöst. Gelingt es, die eigene Impression zu vermitteln, hat Friedrich E. Becht sein Ziel erreicht.
 
Die Fotografien von Friedrich E. Becht sind ab 27. November im BÜTZ ausgestellt und können während der Öffnungszeiten besichtigt werden. Diese sind montags von 14.30 - 17.30 Uhr, freitags von 9.30 - 13.00 Uhr, sowie zu allen anderen Veranstaltungen im BÜTZ. Am Abend kann die Ausstellung jeweils am Dienstag, dem 5. Dezember, dem 16. und 30. Januar, am 6. und am 20. Februar jeweils von 18.30 - 21.00 Uhr besucht werden. Der Bürgertreff befindet sich in der Schloßstr. 1 in Wiesloch.