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Breitbandausbau in Baiertal

Besiegeln die Kooperation per Handschlag (v.l.n.r.): Frank Bartmann (stellv. technischer Leiter fibernet.rn), Karl-Heiz Markmann (Ortsvorsteher Baiertal), Thomas Heusel (operativer Leiter fibernet.rn), Dirk Elkemann (Oberbürgermeister der Stadt Wiesloch), Joachim Otto (Leiter Infrastrukturvertrieb Region Süd-West Deutsche Telekom), Wolfgang Neumann (Infrastrukturvertrieb Region Süd-West Deutsche Telekom) und Meinrad Singler (Leiter Fachgruppe techn. Service Stadtgrün Wiesloch) Foto: Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar, Sinsheim

Glasfaser-Ausbau im Rhein-Neckar-Kreis: Miteinander von Zweckverband und Deutscher Telekom sorgt für mehr Tempo in Wiesloch-Baiertal

Dass die Digitalisierung ein dringendes und dementsprechend vorrangiges Projekt auf der Agenda von Bund, Ländern und Gemeinden ist, hat der Koalitionsvertrag der Bundesregierung einmal mehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Damit die im Koalitionspapier definierten Ziele schnellst möglich umgesetzt und folglich die digitale Zukunft allen Haushalten, Unternehmen und kommunalen Einrichtungen sowohl in Ballungsgebieten als auch im ländlichen Raum zeitnah zur Verfügung gestellt werden kann, müssen die verantwortlichen Akteure partnerschaftlich Hand in Hand zusammenarbeiten, wo immer es sich anbietet oder sinnvoll erscheint.

So geschehen jetzt im Rahmen eines aktuellen Kooperationsmodells des Zweckverbandes High-Speed-Netz Rhein-Neckar und der Deutschen Telekom, die derzeit ihr Netz in Wieslocher Ortsteil Baiertal ausbaut. Die Telekom zeichnet sich im Rahmen der Kooperation für den Anschluss der privaten Haushalte verantwortlich. „Das neue Netz für die rund 2.390 Haushalte in diesem Ortsteil wird durch Vectoring so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sein wird. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer werden. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Dafür werden wir rund 9 Kilometer Glasfaser verlegen und 17 Verteiler aufstellen oder entsprechend mit moderner Technik ausstatten,“ erläutert der Regionalmanager der Deutschen Telekom, Wolfgang Neumann, den aktuellen Sachstand und die damit verbundenen, durchaus erfreulichen Perspektiven, die ganz im Sinne des Wieslocher Oberbürgermeister Dirk Elkemann sind. Denn der weiß aus seiner täglichen Arbeit, „dass die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss ständig steigen. Bandbreite ist heute deshalb so wichtig wie Gas, Wasser und Strom. Mit dem Ausbau des schnellen Internets sichert sich unsere Stadt einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver“, so der Oberbürgermeister.

Nachdem der Bereich der privaten Haushalte durch die Deutsche Telekom abgedeckt ist, verbleibt der Anschluss der Schule im Ortsteil Wiesloch-Baiertal sowie der Anschluss des dortigen Gewerbegebietes. Beide Positionen werden durch den Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar, zusammen mit der NetCom BW GmbH, in Funktion des zuständigen Netzbetreibers, direkt an das zukunftsfähige Glasfasernetz mit bis zu 1 GBit/s angeschlossen (FTTB). Nur so ist gewährleistet, dass die digitalen Geschäftsprozesse reibungslos laufen und signifikante Mehrwerte für Unternehmen und Kunden generiert werden. Eine direkte Internet-Anbindung per Glasfaser ist daher ein Erfolgsfaktor und ein Wettbewerbsvorteil.

Ob diese erstmalige Zusammenarbeit des Zweckverbandes mit der Deutschen Telekom eventuell ein Modell mit Zukunftsperspektive sein kann, wird sich zeigen. Auf jeden Fall hat man mit der Kooperation im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und im Sinne der regionalen Wirtschaft Synergien gebündelt und ein willkommenes Zeichen gesetzt.

„Die Deutsche Telekom setzt beim Glasfaserausbau auf Kooperationen. Es gilt auch hier, große Herausforderungen löst man nicht mit alten Gewohnheiten, sondern neuen Herangehensweisen. Wir möchten die Zusammenarbeit mit dem Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar weiter ausgestalten“, erklärt Sabine Wittlinger aus dem Bereich Breitbandkooperation der Telekom.

„Wir arbeiten selbstverständlich auch weiterhin engagiert und tagtäglich daran, die digitalen Lücken im Rhein-Neckar-Kreis nach und nach zu schließen“, sagt Thomas Heusel. Der operative Leiter des Zweckverbandes betont dies besonders vor dem Hintergrund, dass die digitale Infrastruktur gerade für die hiesige Region von enormer Bedeutung ist. „Der Rhein-Neckar-Kreis zählt deutschlandweit zu den bedeutendsten Standorten im Bereich Software- und IT-Dienstleistungen. Rund jeder zehnte Arbeitsplatz ist hier im Wirtschaftszweig „Information und Kommunikation“ angesiedelt. Folglich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur in ihren Unternehmen, sondern auch an ihren jeweiligen Wohnorten auf eine leistungsstarke Kommunikationsinfrastruktur angewiesen“, so Heusel.
(Gemeinsame Presseerklärung aller Beteiligten.)

 

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