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Ehrung für Peter Grolig: 50 Jahre für den Volksbund Deutsche Kriegsgräber

Auf dem Foto: Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Peter Grolig und Volker Schütze.

In der vergangen Woche konnte Peter Grolig für 50 Jahre Engagement für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Wiesloch geehrt werden. Oberbürgermeister Dirk Elkemann und Volker Schütze, Bezirksgeschäftsführer des Bezirksverbandes Nordbaden, ehrten ihn zu diesem besonderen Anlass im Wieslocher Rathaus.

„Diese Ehrung hätte durchaus auch einen größeren Rahmen verdient“, so Oberbürgermeister Dirk Elkemann, aus Anlass der kleinen Feierstunde in seinem Dienstzimmer, „aber wir akzeptieren Ihren Wunsch dieses Ereignis im kleinen Kreis zu begehen.“ Groligs Wunsch war es, seine Tätigkeit nach 50 Jahren nicht nur mit einem Jubiläum zu feiern, sondern diese auch gleichzeitig nach 5 Dekaden dort zu beenden, „wo ich sie angefangen habe“, nämlich im Dienstzimmer seines damaligen Chefs. Dieser betraute Grolig, der zu dieser Zeit in den Diensten der Stadt Wiesloch stand mit den Worten “Peter, jetzt machst du es mal so lange bis wir einen anderen finden“, ehrenamtlich mit der Aufgabe den Verein in Wiesloch zu unterstützen und im Stadtgebiet Ansprechpartner zu sein und Veranstaltungen zu planen. Und wie dies so mit Ehrenämtern ist, meistens behält man diese länger als man dachte. Bei Grolig wurden aus einem Provisorium 50 Jahre, die er mit Einsatz und Engagement für die Sache in hervorragender Weise erfüllte und im Stadtgebiet unumgänglich zum Gesicht des Vereins wurde.

Gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt organisierte er fortan die Volkstrauertage in Altwiesloch und der Kernstadt und die Sammelaktionen im Stadtgebiet für den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ Das Ziel des Vereins ist es Kriegstote würdevolle Bestattung zu ermöglichen. Hierzu werden unermüdlich Spenden gesammelt
„Wie wichtig gerade dieser Volkstrauertag ist“; so Volker Schütze, „ zeigt uns nicht nur der Blick zurück in die Vergangenheit, sondern vor allem der auf die Konflikte der Gegenwart. Diese gilt es auch hier zu thematisieren.“

Die meisten Menschen sind gegen Kriege, der Volkstrauertag kann ein Rahmen sein, dagegen die Stimme zu erheben. Der Gedenktag soll als Mahnmal gegen Gewalt und Krieg dienen, an dem sich möglichst viele Menschen beteiligen.

Als Zeichen der „besonderer Anerkennung und Würdigung der Verdienste um das Werk der Kriegsgräberfürsorge, das der Verständigung und der Erhaltung des Friedens dient“, überreichte Schütze Peter Grolig die Dr. Friedrich Joseph Haass-Medaillie des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Namen des Landesvorsitzenden Johannes Schmalzl. Auch Oberbürgermeister Elkemann schloss sich dem Dank an und überreichte ein Präsent der Stadt Wiesloch.
 
Bis zum 8. Mai ist übrigens die Ausstellung „14/18: 100jähriges Ende des Ersten Weltkrieges“ noch in den Räumen der Stadtbibliothek zu besichtigen. Seit der Eröffnung wurde die Ausstellung bereits von zahlreichen Menschen besucht und als sehr lohnenswert beurteilt. Die vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge konzipierten Stellwände sowie die von der Bevölkerung zur Verfügung gestellten Exponate können während der Öffnungszeiten der Bibliothek studiert werden.“