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Wieslocher Handschlag

Gruppenfoto bei der Projektvorstellung.
Stellen des Projekt vor: Johann Gradl, Vorsitzender der Bürgerstiftung, Lars Castellucci, Michael Segler, Sven Peterhänsel und Constance Berger mit OB Dirk Elkemann.

In Wiesloch funktioniert das Zusammenleben schon recht gut, wenn man das rege Vereinsleben und die vielen ehrenamtlichen Angebote betrachtet. Und doch gibt es auch viele Bereiche, in denen es knirscht. Welche alltäglichen Dinge gibt es, die einen aufregen? Welche kleinen Gesten würden einem selbst und anderen Freude machen? Was trägt zu einem gelungenen Miteinander bei?

Worum geht es?
Das Projekt „Wieslocher Handschlag“ führte zwischen März und Juli 2017 insgesamt sechs Gesprächsrunden mit Wieslocher Bürgern, die per Zufallsgenerator aus dem Einwohnerregister ermittelt wurden. Die Stadtverwaltung hat 1.700 Personen per Zufallsgenerator aus dem Einwohnerregister ermittelt und die Einladungsbriefe zu den Gesprächsrunden adressiert, denn aus Datenschutzgründen durften die Projektmitglieder die Adressen nicht erfahren.
Gemeinsam sollte das Zusammenleben in unserer Stadt unter die Lupe genommen werden. Die Gesprächsrunden wurden von sogenannten Bürgermoderatoren moderiert. Es waren Menschen aus Wiesloch, die sich in einem zweitägigen Workshop dazu ausbilden ließen. Die Schulung wurde von der renommierten Beraterin Natasha Walker pro bono für die Bürgerstiftung Wiesloch durchgeführt. Das Projekt geht zurück auf eine Idee des Stiftungsratsvorsitzenden der Bürgerstiftung Wiesloch, Dr. Lars Castellucci, in Anlehnung an die „Wiener Charta“.
Die Teilnehmenden sammelten und diskutierten wichtige Werte für ein gutes Miteinander, als Anstoß, das tägliche Zusammenleben respektvoll und rücksichtsvoll zu gestalten.
 
Hieraus sind folgende Aktionen hervorgegangen:
 
Plakataktion
Kinder der 2. Klassen der Merianschule setzten in einem Kunstkurs diese Werte ansprechend und plakativ um. Die Motive sind ab Juni auf Plakaten im gesamten Stadtgebiet zu sehen. Zusätzlich sind auch entsprechende Postkarten geplant. Die Plakataktion wird von Constance Berger und ihrem Kunstkurs umgesetzt. Das Grundmotiv ist „einfach mal….“ Dies wird mit Aussagen, wie „über sich selbst lachen“, oder „jemanden anlachen“ oder „seine Hilfe anbieten“ ergänzt. Die Slogans sollen zum Nachdenken und Nachahmen anregen und einfach Freude machen.
 
„Small-Talk-Bank“
Darüber hinaus wird noch eine zweite Idee aus den Gesprächsrunden umgesetzt: die sogenannte „Small-Talk-Bank“ soll Wieslochbummler und Passanten zum Plaudern mit ihren Mitmenschen einladen. Wer sich auf die Bank setzt, signalisiert, dass er gern ein „kleines Schwätzchen“ halten würde. Wer sich dazu setzt, nimmt diese Einladung an. Die „Small-Talk-Bank“ wird am Samstag, 09.06, um 11.00 Uhr, auf dem Marktplatz zusammen mit Oberbürgermeister Dirk Elkemann eingeweiht. Die Bank wird von Michael Segler und Sven Peterhänsel umgesetzt.
 
Ziel:
Die beiden Aktionen sollen die Menschen anregen, im täglichen Miteinander achtsamer zu sein. Sie sollen Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme den Mitmenschen gegenüber anregen. Es ist so einfach, jemanden anzulächeln oder etwas Nettes zu sagen, zuzuhören, in der Schlage vorzulassen, Hilfe anzubieten oder einfach mal die Perspektive zu wechseln und sich zu fragen „Würde ICH das wollen?“ bzw. „Würde MICH das stören?“

 

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