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Mobilitätskonzept: Ausbau Knotenpunkt B 3 / L 723

Mobilitätskonzept Raum Walldorf/Wiesloch: Beginn der Arbeiten für erste Teilmaßnahme Ausbau Knotenpunkt B 3 / L 723. Erkundungsarbeiten vom 7. Januar – 28. Februar 2019.

Vertreter von Land, Kommunen, Verkehrsbetrieben und der Wirtschaft haben am 25.10.2018 in Walldorf ein Mobilitätskonzept für den Wirtschaftsraum Walldorf/Wiesloch unterzeichnet. Ansatz des Konzeptes ist eine verkehrsträgerübergreifende Vernetzung von Straße, öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) sowie Rad- und Fußverkehr. Ziel ist es, die angespannte verkehrliche Situation in Walldorf/Wiesloch zu verbessern.
 
Als erste Teilmaßnahme aus dem vereinbarten Maßnahmenprogramm wird das Land mit dem Ausbau des Knotenpunktes B 3 / L 723 (frühere B 39) beim Bahnhof Wiesloch-Walldorf beginnen. Mit dem Ausbau des Knotenpunktes wird auch eine neue Direktanbindung des Bahnhofs an das überörtliche Straßennetz möglich. Dafür werden das Land und die Stadt Wiesloch gemeinsam das Baurecht über die beiden Bebauungsplanverfahren „Eichelweg II, 1. Änderung“ und „Anschluss Süd“ schaffen.
 
Für die Detailplanungen zum Ausbau des Knotenpunktes und zur Vorbereitung der beiden Bebauungsplanverfahren lassen die Stadt und das Land zwischen dem 7. Januar 2019 und dem 28. Februar 2019 den Untergrund im Bereich der künftigen Baustellen erkunden. Koordiniert werden die Arbeiten vom Sachgebiet Straßenbau- und Geotechnik des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Mit mobilem Gerät werden Kernbohrungen und Rammsondierungen bis 21 Meter unter Gelände ausgeführt. Ferner wird ein Bagger Schürfgruben bis drei Meter Tiefe und im Bereich der Altlastenverdachtsfläche „In den Auwiesen“ bis sieben Meter Tiefe herstellen. Die gewonnenen Bodenproben untersucht anschließend ein Baugrundsachverständiger auf ihre bautechnische Eignung, unter anderem auf Setzungs- und Witterungsempfindlichkeit, Schadstoffe aus dem früheren Wieslocher Bergbau und Altlasten aus vorheriger Geländenutzung.

Übersichtsplan Baugrunduntersuchung (1,238 MB)
 
Vor Beginn der Untergrunderkundungen müssen die Erkundungsstellen zum Teil zunächst zugänglich gemacht werden. Dafür erfolgen voraussichtlich noch in der Woche vor Weihnachten im Dezember 2018, Rodungen im Wieslocher Gewerbegebiet „In den Auwiesen“, auf der Fläche zwischen der L 723 und der ehemaligen Strecke der Südwestdeutschen Verkehrs – AG (SWEG) sowie zu beiden Seiten der ehemaligen SWEG-Brücke über die L 723.
 
Alle von den vorbereitenden Arbeiten und den Erkundungen betroffenen Grundstückseigentümer und Pächter werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe vorher informiert. Große Schürfe werden nach Abschluss der Arbeiten wieder verfüllt.
 
Das Wieslocher Gewerbegebiet „In den Auwiesen“ bleibt während der Dauer der Arbeiten voll zugänglich. Einige Erkundungsstellen liegen jedoch im Fahrbahnbereich der L 723. Für einen Teil dieser Bohrungen ist es notwendig, die L 723 tageweise halbseitig zu sperren. In diesen Tagen wird der Verkehr über eine Baustellenampel geregelt.
 
Für die vorübergehenden Einschränkungen bitten die Stadt Wiesloch und das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
 
Weitere Informationen zu aktuellen Straßenbaustellen finden sich im Internet unter www.vm.baden-wuerttemberg.de www.baustellen-bw.de. Die Verkehrslage in Baden-Württemberg - jederzeit und immer aktuell mit der „VerkehrsInfo BW“-App der Straßenverkehrszentrale Baden Württemberg. Weitere Informationen zum Thema Verkehr und den Link zum kostenlosen Download finden Sie unter https://www.svz-bw.de