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Panta rhei

Panta rhei

Gernot Rumpf:
Panta rhei, [griechisch], "alles fließt", 1966.

Bronze und Stein,
92 x 97 x 50 cm,
Sockel 30 x 38 cm, 97 cm hoch.



Standort: Foyer des Ottheinrich-Gymnasiums.

Aufgestellt 1966.

Geschenk der "Freunde des Gymnasiums Wiesloch e.V."

Abbildung in der Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum des Gymnasiums 2007.

Es ist ein dem griechischen Philosophen Heraklit (um 550 - 480 v. Chr. ) zugeschriebener Satz, der meint: Es gibt kein bleibendes Sein, alles Seiende befindet sich in einem ewigen Kreislauf. Sein bekanntestes Beispiel dafür ist der Fluss, dessen Wasser ständig wechselt und der doch immer derselbe bleibt.
Zitat des Künstlers: "...ich fand, dass die Sonne das richtige Sinnbild für "Panta rhei" ist, zumal man weiß, dass die Sonnenenergie durch Kernspaltung entsteht. So stellte ich den Sonnengott aus der griechischen Mythologie auf seinem Sonnenwagen dar, der von einer Quadriga über das Himmelsgewölbe gezogen wird. Die elliptische Bahn unter dem Viergespann soll im Betrachter die Illusion erwecken, als stiegen die Pferde im Augenblick aus der Dunkelheit auf zum Zenit, um dann wieder auf der vorgeschriebenen, gesetzmäßigen Bahn zu versinken. Der Sockel wird von der Plastik durch die Ellipse mit einbegriffen, beide bilden eine Einheit."