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Pietà

Pietà

Woytek:
Pietà, 2002.

Bronze.






"Es handelt sich bei dieser Arbeit des in Polen geborenen deutschen Bildhauers einerseits um eine traditionelle Darstellung, andererseits auch um eine Abstraktion und eigene Interpretation." (Zitat des Kunsthistorikers Clemens Jöckle/Speyer).

Standort: Nische an der Nordwand im Kapellenraum der Pankratiuskapelle, Altwiesloch.

Weihe am Karfreitag, 29.3.2002, durch Dekan Berthold Enz.

Finanziert von Ursula und Werner Haaf, Altwiesloch.

Kunstwerke in Wiesloch von Woytek

Pietà

Pietà

Altwiesloch,
Pankratiuskapelle.

2002,
Bronze,
aufgestellt 2002.

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Ambo

Ambo

Altwiesloch,
Pankratiuskapelle.

2002,
Sandstein und Bronze,
aufgestellt 2002.

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Wegkreuz

Wegkreuz

Weinberge,
Hägenich/Nähe Römerhof.

1996,
Sandstein,
aufgestellt 1996.

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Weltweite Aufmerksamkeit

Weltweite Aufmerksamkeit konnte Woytek mit seiner vierteiligen Bronzegruppe "Dort, wo der Morgen beginnt - eine Vision" erfahren, die er auf der nur 17 Kilometer langen und 10 Kilometer breiten Insel Pitt Island/Neuseeland aufstellte. Englische Wissenschaftler hatten in zweijähriger Forschungsarbeit errechnet, dass dort am 1. Januar 2000, 4 Uhr 44 Minuten und 46 Sekunden das erste Sonnenlicht des 21. Jahrhunderts exakt auf das in 231 Meter Höhe gelegene windumtoste Plateau Mount Hakepa fällt, und der Tag früher als auf jeder anderen bewohnten Landfläche der Erde beginnt. Die Gruppenplastik besteht aus vier einzelnen 3 m hohen Bronze-Stelen, sie soll eine "optimistische Botschaft sein - keinesfalls eine unkritische Vision vom Leben in Einheit mit Natur und Welt - die sich mit dem ersten Licht des neuen Jahrhunderts um die Erde dreht." (Zitat Kunsthistoriker Clemens Jöckle/Speyer).
"Woyteks Installation, in dieser von Naturgewalten geprägten Landschaft, greift in ihrer Schräglage die vom Sturm gebeutelten Baumformen auf. Inhaltlich bezieht er sich auf verschiedene Vertreter der Menschheit: Der "Astronom" ist der Sucher nach dem Licht, Stellvertreter für die Sehnsucht nach einer humanistischen Weltethik. Der "Massai-Krieger" ist eine erdgebundene Figur voller Gelassenheit. Seine Botschaft ist die Versöhnung der Zivilisation mit den Kräften der Natur. Mit der symbolischen Darstellung der "Generation" in der Form eines überdimensionierten Händepaares, das einen Säugling birgt, ist die Aufforderung verknüpft, der neuen Generation Schutz und Begleitung zu gewähren. Der "Tolle Mensch" repräsentiert die abendländische Geistesgeschichte - ein Philosoph, immer auf der Suche nach Antworten auf die existenziellen Fragen der Menschheit. Diese vierte Arbeit ist erst nach den Erlebnissen und Eindrücken auf Pitt Island entstanden." (Zitat Clemens Jöckle). "Hier kann sich keiner der gewaltigen Grenzenlosigkeit von Raum und Zeit entziehen, und hier verdichten sich alle Hoffnungen der Menschheit für Wandel und Neubeginn." (Zitat Woytek).
Die einzelnen Skulpturen sind auch auf Geldscheinen und Postwertzeichen Neuseelands abgebildet.