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Coronavirus: Aktuelles aus Wiesloch

Achtung-Zeichen und Logo Stadt Wiesloch

Neue Corona-Verordnung ab 11. Januar

Mit Beschluss vom 8. Januar 2021 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten größtenteils am 11. Januar 2021 in Kraft.
Aktuelle Corona-Verordnung des Landes

Mitteilungen der Stadtverwaltung und des Rhein-Neckar-Kreises

15.01.: Die aktuelle Lage in Wiesloch

Laut Mitteilung des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises gibt es aktuell in Wiesloch 50 „aktive Fälle“, die Personen befinden sich in Quarantäne. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind es insgesamt 588 bestätigte Fälle von COVID-19 (Stand 15.01.2021/ 12:30 Uhr)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Ausbreitung des Coronavirus schreitet weiter voran. Wir alle tun als Bürgerinnen und Bürger unser Bestes, um der Ausbreitung nach Kräften entgegen zu wirken.
 
Die Stadtverwaltung Wiesloch arbeitet seit Monaten intensiv mit einem internen Corona-Verwaltungsstab eng mit den zuständigen Behörden zusammen. Wir werden täglich über die neusten Entwicklungen informiert und setzen in unserem Verantwortungsbereich alle Maßgaben und Verordnungen zügig um. Natürlich beobachten auch wir intensiv die Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland, dem Rhein-Neckar-Kreis und in Wiesloch direkt.
Bewusst haben wir uns aber dagegen entschieden, jeden Tag über die Entwicklung der Fälle zu berichten, denn die Grenze zwischen echtem Informationsinteresse und dem Hang zu Panikmache ist manchmal fließend.
Wir werden zweimal pro Woche die aktuellen Wieslocher Zahlen veröffentlichen oder bei besonderen Situationen natürlich bei Bedarf informieren.
So wollen wir unserer Informationspflicht Ihnen gegenüber nachkommen.

Falls Sie Interesse haben, sich täglich über die Zahlen zu informieren: Auf der Seite des Rhein-Neckar-Kreises, erhalten Sie tagesaktuelle Daten zu allen Kommunen des Kreises und der Stadt Heidelberg. Unter dem „Einbinder“: Aktuelle Fallzahlen aus dem Rhein-Neckar-Kreis können Sie beide Dokumente individuell ansehen.
 
Hier auf der Homepage der Stadt Wiesloch halten wir stets alle Informationen rund um Corona aktuell und ergänzen jeweils zeitnah, wenn es etwas Neues gibt.
 
Wir hoffen damit unseren Anteil am Informationsbedarf der Bürgerinnen und Bürger zu leisten.
Bleiben Sie gesund!


14.01.: Notbetreuung Kitas und Schulen

Um der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegen zu wirken, haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen, die Schulen und Kindertageseinrichtungen bis zum 30.01. grundsätzlich geschlossen zu halten.
 

In Baden-Württemberg hat die Landesregierung am 14.01. beschlossen, die  Grundschulen und Kindertagesstätten weiterhin bis mindestens Ende Januar geschlossen zu halten.

Eine Notbetreuung wird für Kinder in Kindertagesstätten und Schüler/innen der Klassen 1-7 eingerichtet, verbunden mit dem Appell, die Notbetreuung ausschließlich dann in Anspruch zu nehmen, wenn diese zwingend erforderlich ist und eine Betreuung auf keine andere Weise sichergestellt werden kann. Denn die Maßnahme hat das Ziel Kontakte zu reduzieren.

Schulen:
Eltern melden ihr Kind bei der Schule direkt an. Dies gilt auch für die Kernzeitbetreuungen. Hier haben nur diejenigen Kinder einen Notbetreuungsanspruch, die bisher auch bei den Kernzeiten gebucht waren.

Kindertagesstätten:
Die Notbetreuung wird in den Kindertagestätten an deren regulären Öffnungstagen und im regulären Betreuungszeitraum angeboten. Eine Anmeldung muss zeitig, mindestens am Werktag vor Aufnahme erfolgen.

Anspruch auf Notbetreuung:
Einen Anspruch auf Notbetreuung haben Eltern, bei denen beide Erziehungsberechtigte bzw. der oder die Alleinerziehende für ihren Arbeitgeber unabkömmlich sind und dadurch an der Betreuung gehindert sind und keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht. Dies gilt sowohl für Präsenzarbeitsplätze, als auch für Homeoffice-Arbeitsplätze.
Ebenso Anspruch haben Eltern/Alleinerziehende, die ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen und in diesem Jahr den Abschluss anstreben und dadurch im gleichen Maße unabkömmlich sind.
Auch Kinder für deren Kindeswohl eine Betreuung notwendig ist, haben einen Anspruch. Ebenso kann es andere schwerwiegende Gründe, z.B. die Pflege eines Angehörigen oder der Einsatz für eine Hilfsorganisation geben, die Unabkömmlichkeit sowie die fehlende Betreuungsmöglichkeit muss auch hier von den Eltern erklärt werden. Über die Aufnahme entscheiden die jeweilige Schulleitung bzw. der jeweilige Träger bzw. die Leitung der Kindertageseinrichtung.

Ausgeschlossen von der Notbetreuung sind:
Es gilt auch für die Notbetreuung ein Zutritts- und Teilnahmeverbot für Personen, die
- in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 10 Tage vergangen sind, soweit die zuständigen Behörden nichts Anderes anordnen oder
- sich innerhalb der vorausgegangenen 10 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war; dies gilt auch, wenn das Gebiet innerhalb von 10 Tagen nach der Rückkehr neu als Risikogebiet eingestuft wird, oder
- typische Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen.
Ein Zutritts- und Teilnahmeverbot besteht jedoch nicht mehr, wenn eine Pflicht zur Absonderung, z.B. durch die Möglichkeit der „Freitestung“, endete.

> Bei Rückfragen wenden sich Eltern an die jeweilige Schulleitung bzw. an die Leitung der Kindertagesstätten.

Info Gebühren Kindertagesstätten und Kernzeitbetreuung
Aktuell gibt es noch keine Entscheidung, wie mit den Elternbeiträgen für die Kindertagesbetreuung verfahren wird. Abzuwarten sind die Verhandlungen der Kommunalen Landesverbände mit dem Land und den Kirchlichen Trägern. Weitere Informationen zu den Elternbeiträgen werden sobald als möglich folgen.
Zu viel gezahlte Essensbeiträge werden zurückerstattet .


Reiserückkehrer aus Risikogebieten: Wichtige Hinweise

Die wesentlichen Änderungen im Überblick:
  • Die Quarantäne-Zeit wird von 14 auf 10 Tage verkürzt
  • Eine sofortige Befreiung von der Quarantänepflicht mit Vorlage eines negativen Testergebnisses bei Einreise ist nicht mehr generell möglich. 
  • Die Quarantänedauer kann mit der Vorlage eines negativen Testergebnisses verkürzt werden. Dabei darf der Test frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden, d.h. Sie müssen mindestens fünf Tage in Quarantäne verbringen.

Von Montag, 11. Januar 2021, an gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne.

Künftig gilt eine zusätzliche Testpflicht bei Einreise. Der Test darf höchstens 48h vor oder unmittelbar nach der Einreise durchgeführt werden.

Grundsätzlich besteht weiterhin eine zehntägige Quarantänepflicht, die frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise durch eine Testung verkürzt werden kann.

Nach der Einreise müssen Sie sich unverzüglich elektronisch registrieren und sich sofort in häusliche Quarantäne begeben, sofern keine Ausnahmen zutreffen, die in § 2 CoronaVO EQT geregelt sind. Der Ausnahmetatbestand muss auf Verlangen der zuständigen Ortspolizeibehörde, Ordnungsamt Wiesloch, glaubhaft versichert werden.

Ab dem 5. Tag nach der Einreise kann eine Testung durchgeführt werden. Diese Testung kann durch den Hausarzt oder durch Corona-Schwerpunktpraxen   erfolgen. Anschließend muss das negative Testergebnisse auf Verlangen innerhalb von zehn Tage nach der Einreise an corona@wiesloch.de gesendet werden.

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen zur Reiserückkehr haben, erreichen Sie das Ordnungsamt unter der 06222/84-329.

Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen:
  • Bei der Einreise aus einem Risikogebiet müssen Sie 48 Stunden vor oder unmittelbar nach der Einreise eine Testung durchführen und das Testergebnis auf Verlangen dem Ordnungsamt Wiesloch zuschicken.
  • Informieren Sie das Ordnungsamt Wiesloch (E-Mail: corona@wiesloch.de Telefon: 06222/84-329) über Ihre Einreise aus einem Risikogebiet.
  • Registrieren Sie unverzüglich Ihre Einreise elektronisch auf der Seite Einreiseanmeldung.
  • Gehen Sie direkt nach Hause und begeben Sie sich in häusliche Quarantäne. Eine Testung ist frühestens am fünften Tag nach der Einreise möglich. Dadurch kann die allgemeine Quarantänedauer verkürzt werden. Auf die entsprechenden Ausnahmen der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung wird verwiesen.
  • Sobald Sie das negative Testergebnis erhalten haben, senden Sie dies unverzüglich per E-Mail an corona@wiesloch.de
  • Wenn Sie für eine Corona-Erkrankung typische Symptome bekommen, kontaktieren Sie die Telefon-Hotline des Gesundheitsamtes: 06221/522-1881

Corona-Schutzimpfung

Seit Ende Dezember ist das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg, Patrick-Henry-Village (South Gettysburg Avenue 45, 69124 Heidelberg), betriebsbereit. Betreiber des ZIZ ist der Rhein-Neckar-Kreis im Auftrag des Landes Baden-Württemberg. Das Ziel ist, nach und nach allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zur Corona-Schutzimpfung zu gewährleisten.

Die Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums sieht vor, zunächst folgende Personengruppen mit höchster Priorität zu impfen:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind.
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind.
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Neben der Gruppe mit höchster Priorität gibt es weitere Gruppen, die nachgelagert geimpft werden. 

Wie erhalte ich einen Impf-Termin?
Eine Impfung im Impfzentrum erfolgt nur nach vorheriger Terminvereinbarung.
Termine können auf der Internetseite www.impfterminservice.de vereinbart werden, Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse beziehungsweise die Möglichkeit eine SMS zu empfangen.
Außerdem besteht die Möglichkeit telefonisch unter 116117 oder der gleichnamigen App Termine zu vereinbaren.

Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen untergebracht sind oder dort arbeiten, bekommen über mobile Impfteams die Möglichkeit einer Impfung und benötigen keinen Termin in einem Impfzentrum.

Wichtig zu wissen:
  • Für einen wirksamen Schutz sind zwei Impf-Termine im Zeitraum von 21 Tagen notwendig. Bei der Buchung sollen daher direkt beide Impftermine vereinbart werden können. 
  • Die endgültige Prüfung des Anspruchs auf eine Impfung findet vor Ort im jeweiligen Impfzentrum statt.
  • Bürgerinnen und Bürger müssen am Tag der Impfung ihren Ausweis, ihren Impfausweis, die elektronische Gesundheitskarte und den Terminvereinbarungs-Vermittlungscode mitbringen.
  • Die Impfung ist kostenlos.

Weitere umfassende Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung können auf der Internetseite www.corona-schutzimpfung.de nachgelesen werden.


17.12.: Zentrales Impfzentrum auf PHV in Heidelberg ist betriebsbereit

Das zentrale Impfzentrum (ZIZ) für die Rhein-Neckar-Region auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village ist betriebsbereit. Sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, können im ehemaligen Supermarkt der 2014 geräumten US-Siedlung täglich bis zu 1500 Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden. Vertreter des Rhein-Neckar-Kreises, der Stadt Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) zeigten bei einem Medientermin am Mittwoch, 16. Dezember, die Räumlichkeiten und erklärten die Abläufe im Impfzentrum.
 
„Wir haben Wort gehalten und den vom Land als Starttermin avisierten 15. Dezember realisiert. Die Zusammenarbeit mit unseren beiden Partnern, der Stadt Heidelberg und dem Universitätsklinikum, hat hervorragend geklappt und das Ergebnis sehen Sie vor sich: Das Zentrale Impfzentrum kann nun sofort in Betrieb genommen werden. Ich danke allen Mitwirkenden für diese gemeinsame und erfolgreiche Kraftanstrengung. Das Impfzentrum ist ein echter Lichtblick für alle Bürgerinnen und Bürger, denn nun ist sichtbar, dass das Impfen bald Realität wird“, sagte Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises. Der Kreis wird das ZIZ künftig im Auftrag des Landes betreiben.

Die Stadt Heidelberg kümmerte sich um die Ertüchtigung des Gebäudes und die notwendige Infrastruktur. „Ich bin sehr zufrieden, dass Stadt, Kreis und Klinikum diesen Standort in kürzester Zeit aufbauen konnten. Stadtwerke, Fachämter, Feuerwehr, THW und viele mehr haben quasi Tag und Nacht an der Infrastruktur gearbeitet. Es war wichtig, dass das Impfzentrum nahe am Universitätsklinikum mit all seiner Expertise bleibt – dafür habe ich mich intensiv eingesetzt. Wir haben nun die Voraussetzungen geschaffen, um schnell viele Menschen impfen zu können. Das ist ein enormer Schritt zurück in ein Leben, wie wir es vor der Pandemie kannten“, bekräftigte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.
 
„Das Universitätsklinikum Heidelberg unterstützt die Impfstrategie der Landesregierung mit medizinischer Expertise und der großen Erfahrung unserer Krankenhausapotheke im Umgang mit sensiblen Wirkstoffen. Aktuell rechnen wir damit, dass in der Rhein-Neckar-Region zunächst der Impfstoff der Firmen BioN-Tech/Pfizer zum Einsatz kommen wird. Hierbei handelt es sich um einen wirksamen mRNA-Impfstoff, der die Anwender jedoch vor logistische Herausforderungen stellt. Da dieser Impfstoff bei circa minus 80 Grad gelagert und transportiert werden muss, wird er zunächst in speziell überwachten Tiefkühlschränken am UKHD zwischengelagert und dann nach Bedarf und in lückenloser Wahrung der Kühlkette an das ZIZ ausgeliefert. Vor der Anwendung muss der Impfstoff aufgetaut und anschließend mit isotonischer Kochsalzlösung ,aufgefüllt‘ werden. Die gute und zielgerichtete Zusammenarbeit mit Landratsamt und der Stadt Heidelberg beim Aufbau des ZIZ zeigt uns erneut, dass die Region in der Krise fest zusammenhält und wir sind froh, unseren Beitrag leisten zu können“, ergänzte Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg.
 
Bei einem Rundgang durch das Gebäude erläuterte Christoph Schulze, ärztlicher Leiter des Impfzentrums, die Abläufe und die einzelnen Stationen. Nach der Anmeldung, wo unter anderem Termin (ohne bekommt man keinen Zutritt) und Impfberechtigung kontrolliert werden, geht es direkt weiter in eine Registrierungskabine. Hier werden die Daten der Impflinge erfasst.
Danach findet eine Gruppenaufklärung für bis zu acht Personen in einer größeren Kabine statt, in der ein kurzes Informationsvideo über diese Schutzimpfung gegen das Coronavirus gezeigt wird. Anschließend geht es in eine Einzelkabine zu einem Arzt. Wenn der Impfling schriftlich sein Einverständnis zur Impfung gegeben hat, kann er sich in die nächste Einzelkabine begeben, in welcher medizinisches Fachpersonal die Spritze mit dem Impfstoff verabreicht. Nach dem „Pieks“ sollen die Geimpften noch in einem Wartebereich Platz nehmen – im Fall gesundheitlicher Beschwerden steht ein Sanitätsbereich zur Verfügung. „Die Impfstrategie des Landes Baden-Württemberg rechnet mit mindestens 1500 Impfungen pro Tag in jedem ZIZ. Mit unseren 16 Impfkabinen und dem Personaleinsatz können wir diese Vorgabe locker einhalten“, zeigte sich ZIZ-Leiter Christoph Schulze optimistisch.
 
Am Ende des Rundgangs betonten Landrat Dallinger, Oberbürgermeister Prof. Würzner und UKHD-Vorstandsvorsitzender Prof. Autenrieth Prof. Autenrieth, wie wichtig eine hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung ist: „Jeder zugelassene Impfstoff hat ein sehr umfangreiches Prüf- und Testverfahren hinter sich. Die Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass die Präparate wirksam und sicher sind. Der Weg zurück in die Normalität führt nur über die Impfung – daher ist es ungemein wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen, sobald Termine für sie zur Verfügung stehen.“

(Pressemitteilung des Rhein-Neckar-Kreises)


07.12.: Allgemeinverfügung zum Verbot des Konsums von Alkohol im öffentlichen Raum

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis – Gesundheitsamt – erlässt aufgrund § 28 Abs. 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz, § 1 Abs. 6a, 6c der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSGZustV) für das Gebiet des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum.
Bekanntmachungstext (152,9 KB) (Veröffentlicht am 07.12.2020 durch den RNK) 
Alle gesetzlich vorgeschriebenen amtlichen Bekanntmachungen des Gesundheitsamts Rhein-Neckar-Kreis, mit Geltung auch für die Stadt Wiesloch, finden Sie hier: https://www.rhein-neckar-kreis.de/start/aktuelles/bekanntmachungen.html.
 


07.12.: Allgemeinverfügung weitere infektionsschützende Maßnahmen

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis – Gesundheitsamt – erlässt aufgrund § 28 Abs. 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz, § 1 Abs. 6a, 6c der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSGZustV) für das Gebiet des Rhein-Neckar-Kreises, im Besonderen für die Stadt Wiesloch, folgende Allgemeinverfügung:
Bekanntmachungstext (144,3 KB) (Veröffentlicht am 07.12.2020 durch den RNK)
Alle gesetzlich vorgeschriebenen amtlichen Bekanntmachungen des Gesundheitsamts Rhein-Neckar-Kreis, mit Geltung auch für die Stadt Wiesloch, finden Sie hier: https://www.rhein-neckar-kreis.de/start/aktuelles/bekanntmachungen.html.


01.12.: Corona-Verordnung Absonderung – einheitliche Quarantäne und Isolationsregeln festgelegt

Seit Anfang Dezember sind die Quarantäne- und Isolationsregeln für Baden-Württemberg einheitlich geregelt. Diese legt die Corona-Verordnung Absonderung vom 1. Dezember 2020 fest. Danach müssen sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv Getestete und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen der Kategorie I – zum Schutz ihrer Mitmenschen in häusliche Quarantäne begeben.

Weitere Infos und FAQ-Liste siehe:
Coronaverordnung Absonderung


06.11.: Unterstützung für Firmen und Unternehmen

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat gemeinsam mit den Wirtschaftsförderern der Gemeinden ein umfangreiches Informationsangebot für Unternehmen aufgebaut. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte und Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Coronapandemie. Die Inforationen werden fortlaufend aktualisiert und qualitätsgesichert. Die Seite ist unter diesem Link abrufbar: https://www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe

Darüber hinaus können sich die Unternehmen an die Wirtschaftsförderung der Stadt Wiesloch, Telefon 06222 84-333, E-Mail c.schneider@wiesloch.de oder an die Hotline der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis unter der Nummer 06221 522-2167 oder 06221 522-2273 wenden.


16.10.: Bestattungen

Aufgrund der Lockerungen in der Corona-Verordnung können nun wieder die kommunalen Friedhofskapellen für Trauergottesdienste unter Einhaltung des „INFEKTIONSSCHUTZKONZEPT für die kommunalen Friedhöfe der Stadt Wiesloch“* seit dem 11.05.2020 genutzt werden.

Hierzu ist allerdings zu beachten, dass die Personenanzahl in den einzelnen Friedhofskapellen variiert, auf Grund der Größe der einzelnen Kapellen.
So stehen auf dem Hauptfriedhof 35 Sitzplätze, auf dem Bergfriedhof 40 Sitzplätze und in Schatthausen 28 Sitzplätze für die Trauergemeinde zur Verfügung. Die maximale Personenanzahl bei einer Trauerfeier ist bislang auf 100 Personen unter freiem Himmel begrenzt. 
 
* Das „INFEKTIONSSCHUTZKONZEPT“ ist an den Friedhofskapellen gut sichtbar ausgehängt und liegt den einzelnen Bestattungsunternehmen vor.

Im Fall der Pandemiestufe einer landesweiten 7-Tage-Inzidenz von über 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gelten für Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete folgende Vorgaben:

- bei Veranstaltungen unter freiem Himmel dürfen maximal 100 Personen teilnehmen
- das Führen von Teilnehmerlisten ist erforderlich
- es wird empfohlen darauf hinzuwirken, dass Teilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen
- Erstellung eines Hygienekonzeptes nach den Vorgaben der Corona-Verordnung


01.09.: Corona-Testzentrum in Reilingen

Ab dem 3. September 2020 gibt es für die Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg eine neue Anlaufstelle, sich auf Covid-19 testen zu lassen. Denn der Corona-Drive-In in Schwetzingen an der Ketscher Landstraße – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sportplatz des SV Schwetzingen – zieht Anfang September um auf das Gelände eines ehemaligen Discounters in Reilingen, Wilhelmstraße 86.

„Mit dem neuen Testzentrum in Reilingen sind wir gut auf die herbstliche und winterliche Witterung vorbereitet“, sagt die zuständige Gesundheitsdezernentin im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Doreen Kuss. „Neben der entsprechenden Infrastruktur mit massivem Gebäude und Sanitäranlagen ist hier auch genügend Platz für eine wetterfeste Drive-In-Lösung. Das Parkplatzgelände ist mit verschiedenen Containern bestückt“, so Kuss weiter.

Betrieben wird das Test-Zentrum auch weiterhin mit den Partnern des Gesundheitsamtes – allen voran die GRN-Klinik Schwetzingen. „Wir gehen derzeit davon aus, dass täglich maximal 100 Personen getestet werden, die dafür von unser Hotline einen Code erhalten“, erläutert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. Die Zufahrt und der Zugang werden zu den Öffnungszeiten – Montag bis Freitag von 8 bis 14:30 Uhr und am Samstag von 8 bis 12 Uhr – mit Sicherheitskräften unterstützt und geordnet. Die Abstrich-Termine für die Testpersonen werden so gesteuert, dass ein großes Verkehrsaufkommen vermieden wird und ein Rückstau auf den Straßenraum möglichst unterbleibt. Der entstehende Verkehr soll ausschließlich über den „Alten Rottweg“ und über die Ortszufahrt „Reilingen-Mitte“ hin- und abgeführt werden.

„Wir sind in diesen Zeiten sehr dankbar um die großartige Aufgabenerfüllung durch unser Landratsamt. Daher ist es für uns in Reilingen selbstverständlich, dass wir gerne als zuverlässiger Partner das Corona-Testzentrum des Gesundheitsamtes hier vor Ort unterstützen“, so Bürgermeister Stefan Weisbrod, Bürgermeister der Gemeinde Reilingen.

Wer Symptome wie Husten, Halsweh, Fieber und Magen-Darm-Probleme hat und sich auf Covid-19 testen lassen möchte, wendet sich bitte an die Telefon-Hotline des Gesundheitsamtes unter 06221 522-1881.
Dort gibt es auch den erforderlichen Code des Gesundheitsamtes für den Abstrich.

Weitere Infos unter www.rhein-neckar-kreis.de/corona

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 31. August 2020


28.07.: Rathaus: Terminvergaben ausgeweitet

Auch wenn es in den vergangenen Wochen schrittweise Lockerungen in den Infektionsschutzmaßnahmen gab, bittet die Stadtverwaltung Wiesloch weiterhin um Verständnis, dass das Rathaus weiterhin nur mit Termin zugänglich ist. Gleichbleibend haben Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus für die Stadtverwaltung Wiesloch zum Schutz aller nach wie vor große Bedeutung. Die Stadt Wiesloch bittet um Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahmen, die dem Schutz von Besucher/innen und Mitarbeitenden gleichermaßen dienen.
Verändert haben sich in den vergangenen Monaten die Kontaktmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger. Oft kann die persönliche Vorsprache durch einen Anruf oder einen Mailkontakt ersetzt und so auch teilweise optimiert werden. Alle Anfragen und Anliegen können aber weiterhin vollumfänglich beantwortet werden. Und wenn doch ein Vor-Ort- Termin notwendig ist, kann dieser Dank unkomplizierter Terminvergabe schnell umgesetzt werden.  
 
Der Zugang zu den Kolleginnen und Kollegen im Rathaus erfolgt über den Eingang Marktplatz mit anschließender Anmeldung an der Info. Die Besucher*Innen werden gebeten, Alltagsmasken/ Mund-Nasenschutz zu tragen und die Termine pünktlich wahrzunehmen und bei Nichtinanspruchnahme auch abzusagen.
Die Terminvergaben wurden stark ausgeweitet und sind so organisiert, dass sich möglichst wenig Personen z.B. im Wartebereich begegnen.
Bewährt haben sich hier die zusätzlich eingerichteten „Publikumsstationen“, die zum Schutz mit Plexiglasscheiben und Desinfektionsmöglichkeiten ausgestattet wurden und von den unterschiedlichen Ämtern genutzt werden können. Auch in Bereichen, die nicht im Rathaus beheimatet sind, wie dem Standesamt, dem Vereinsbüro, dem Generationenbüro oder dem Bauechtsamt, wurden entsprechende Arbeitsplätze eingerichtet.
 
Kontakt aufnehmen kann man über die zentrale Nummer der Stadt (84-1) oder Sie finden online auf der Homepage beim „Rathauswegweiser“ den oder die direkte/n AnsprechpartnerIn.
 
Das Bürgerbüro bietet ab sofort auch die Möglichkeit, bestimmte Termine online im neuen Buchungssystem Terminland zu vereinbaren. Damit startet der erste Bereich der Stadtverwaltung mit neuem Online-Angebot. Wenn der Service gut angenommen wird, problemfrei läuft und sich etabliert hat, sollen sukzessive andere Bereiche mit viel Publikumskontakt im Rathaus folgen.


18.06.: Corona-App

26.05.: Trauungen

Aufgrund der Lockerungen in der Corona-Verordnung können nun wieder mehr Personen bei Trauungen zugelassen werden. Für eine mögliche maximale Teilnehmerzahl ist die Größe des Trauraumes maßgeblich. In Wiesloch sind Trauungen in verschiedenen Räumen, Ortsteilen und auch im Freien möglich. Wenden Sie sich an das Standesamt Wiesloch, um den bestmöglichen Trauort/Trauraum für Sie und Ihre Gäste zu finden.


19.05.: Städtisches Museum bleibt vorerst geschlossen

In den vergangenen Wochen durften in Baden-Württemberg Museen unter strengen Hygienevorschriften und mit begrenztem Zutritt wieder öffnen. Die Stadt Wiesloch hält sich hier aber momentan mit der Wiedereröffnung des städtischen Heimatmuseums „Dörndl“ zurück.
Das kleine Museum durch teils bauliche und aufwändige Hygienemaßnahmen so auszustatten, dass ein reibungsloser, sicherer und standardisierter Ablauf möglich wäre, sehen die Verantwortlich momentan im Vergleich zu den Besucherzahlen als nicht verhältnismäßig an. Sobald das Museum wieder ohne Einschränkungen öffnen kann, wird es eine neue Mitteilung dazu geben.

Wer in der Zwischenzeit etwas über die Wieslocher Geschichte erfahren möchte, dem sei das Selbststudium und Schmökern der drei beliebten Bände „Wiesloch- Beiträge zur Geschichte“ anempfohlen.
Diese und weitere Buchtipps zur Wieslocher Geschichte finden Sie auf unserer Seite Literatur.


25.03.: Online-Plattform "ECHT. für Sie da!"

Unter dem Motto „ECHT. für Sie da! – Serviceleistungen der Wieslocher Unternehmen“ entstand innerhalb der vergangenen Woche eine neue Online-Plattform.
Auf www.echt-wiesloch.de hat der Stadtmarketing e.V. mit Unterstützung der Stadt Wiesloch aktuelle Serviceleistungen von Wieslocher Unternehmen, Einzelhändlern, Dienstleistern und Gastronomen gesammelt. Kundinnen und Kunden können sich durch verschiedene Rubriken, wie Abholservice, Auftragsannahme, Bestellhotline, Lieferservice oder Onlineshop klicken und können dann direkt die Dienstleistungen der Unternehmen sehen oder weiter zum Onlineshop geleitet werden.


23.03.: Gewerbe, Gastro, Handel aufgepasst: Neue Telefonnummer zu Corona-Fragen eingerichtet

Seit 18. März gilt die aktualisierte Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona Verordnung). Am 19. März wurde diese Verordnung nochmals durch eine Allgemeinverfügung der Stadt Wiesloch konkretisiert. Auch die Stadt Wiesloch muss dafür Sorge tragen, dass die Auflagen im Stadtgebiet eingehalten werden. Dies geschieht auch durch persönliche Kontrollen des Gemeindevollzugsdienstes.
Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Ordnungsamt arbeiten mit Hochdruck daran die Maßgaben umzusetzen und bemühen sich nach Kräften alle Betroffenen, wie beispielsweise Gaststätten, Einzelhandel oder Gewerbetreibende zu informieren und adäquat Auskunft zu geben.
Teilweise ist es nicht möglich, sofort alle Fragen zu beantworten, auch weil die Telefone quasi dauerklingeln und einige Sachverhalte noch von Landesebene allgemeingültig konkretisiert werden müssen.
Seit 23. März gibt es zu Fragen rund um die Verordnung, gerade für Einzelhandel, Gewerbe, Gastronomen usw. eine extra Nummer, auf der speziell Fragen zur Verordnung beantwortet werden. Sie lautet 06222 84-240.
Bitte beachten Sie, dass hier natürlich KEINE Fragen zu medizinischen oder gesundheitlichen Corona-Fragen beantwortet werden können, hierfür wenden Sie sich an die Hotline des Gesundheitsamtes unter 06221/522-1881.
Sollten Bürgerinnen und Bürger Verstöße gegen die Verordnung auffallen oder Probleme, können Sie diese per Mail senden an
ordnungsamt@wiesloch.de.


Weitere wichtige Informationen und Links

Informationsseiten Land und Kreis:
Weitere spezifische Informationen:

Wichtige Hygienemaßnahmen

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt folgende einfache Hygienemaßnahmen im Alltag, die auch für die aktuelle Grippewelle sinnvoll sind:

Hände waschen
Die Hände sind die häufigsten Überträger von ansteckenden Infektionskrankheiten. Deshalb: Hände regelmäßig und gründlich (mindestens 20 bis 30 Sekunden) waschen, danach sorgfältig abtrocknen. Wichtiger als die Wassertemperatur sind die Dauer des Händewaschens und das gründliche Einseifen der Hände.

Hust- und Niesetikette beachten
Einfache Hygieneregeln schützen andere vor Ansteckung: Beim Niesen und Husten nicht die Hand vor Mund und Nase halten, sondern in die Armbeuge oder noch besser in ein Taschentuch niesen und husten. Mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen. Danach gründlich die Hände waschen.

Abstand zu erkrankten Menschen halten
Enge Körperkontakte vermeiden, nach dem Kontakt zu Erkrankten gründlich die Hände waschen und im Krankheitsfall auf das Händeschütteln verzichten.


Coronavirus: Wann wird ein Test durchgeführt?

Merkblatt Selbsteinschätzung (34,6 KB)

Ist es eine Allergie, eine Erkältung oder habe ich mich mit dem Coronavirus infiziert? Viele besorgte Bürgerinnen und Bürger stellen sich diese Frage – und möchten sich sicherheitshalber auf das Coronavirus testen lassen.

Für eine Testung ist eine telefonische Rücksprache mit dem Gesundheitsamt erforderlich. Für wen und wann ein Test sinnvoll ist, wird nach den Kriterien des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg entschieden, informiert die Behörde.

Ein Test sollte demnach bei Personen durchgeführt werden, die
grippeähnliche Symptome wie Husten und Fieber aufweisen UND sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet (abrufbar beim Robert-Koch- Institut unter www.rki.de aufgehalten haben
ODER
grippeähnliche Symptome wie Husten und Fieber haben UND in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall hatten.
 
Diese Personen sollten sich telefonisch beim Gesundheitsamt melden. Wird ein Test für erforderlich erachtet, erhalten sie dort einen Code, mit dem sie im Test-Center einen entsprechenden Abstrich vornehmen lassen können.
 
Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass eine Laboruntersuchung nur bei Krankheitszeichen durchgeführt wird, um die Ursache abzuklären. Bei gesunden Menschen ist ein Test auf das neuartige Coronavirus nicht aussagekräftig und bietet keine Sicherheit vor einer etwaigen späteren Erkrankung. Zum eigenen Schutz und dem der Mitmenschen sollten deshalb die aktuell angeordneten Maßnahmen – die Vermeidung von Sozialkontakten und die Beachtung allgemeiner Hygieneregeln – dringend befolgt werden.
 
Für Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg ist die Gesundheitsamt-Hotline unter Tel. 06221 522-1881 (Mo-So von 7:30 bis 19 Uhr) erreichbar.
 
Für allgemeine Fragen rund um das Coronavirus stehen zudem die Hotlines des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (Tel. 0711 904-39555), des Bundesministeriums für Gesundheit (Tel. 030 346465100) und der Unabhängigen Patientenberatung (Tel. 0800 0117722) zur Verfügung.
 
Bei medizinischen Notfällen sollte eine Ärztin oder ein Arzt, ein Notdienst bzw. eine Notaufnahme möglichst nur nach telefonischer Voranmeldung aufgesucht werden.
 
Mit Hilfe des auf der Internetseite des Rhein-Neckar-Kreises veröffentlichten Diagramms lässt sich eine Selbsteinschätzung des Infektionsrisikos vornehmen.

(Pressemitteilung des Rhein-Neckar-Kreises vom 19.03.2020)


Wichtige Links (Gesundheitsämter, Robert-Koch-Institut, Corona-Onlineportal)

Weitere Linktipps

  • www.zusammengegencorona.de
    Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein umfassendes Informationsangebot zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und zur Erkrankung COVID-19 veröffentlicht. In den beiden Themenblöcken "Informieren" und "Handeln" werden verlässliche Antworten und konkrete Informationen angeboten, wie man sich schützen und anderen helfen kann.
  • https://sm.baden-wuerttemberg.de/pflegereserve
    Viele Pflegekräfte, die derzeit in Baden-Württemberg nicht in der Pflege arbeiten, haben spontan angeboten, das Land in der Corona-Krise zu unterstützen und in Krankenhäusern sowie stationären und ambulanten Einrichtungen auszuhelfen. Die Plattform #pflegereserve bringt diese Freiwilligen schnell und unbürokratisch mit medizinischen und pflegerischen Einrichtungen zusammen, die weitere professionelle Unterstützung benötigen.
  • https://www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe
    Informationsangebot für Unternehmen: Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte und Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Coronapandemie.
  • www.wircheckendas.de
    Wer packt mit an gegen Corona? Das Rote Kreuz in Baden-Württemberg hat die Initiative #wircheckendas gegründet, hier können sich alle, die helfen, verbinden. Du willst helfen? Wir freuen uns auf deine Nachricht - denn wir checken das gemeinsam.
  • https://www.daslandhilft.de
    In ganz Europa ist die Reisefreiheit eingeschränkt. Das führt dazu, dass unseren Landwirten bis zu 300.000 Arbeitskräfte fehlen. Gleichzeitig können viele Menschen, die in der Gastronomie oder dem Einzelhandel beschäftigt sind, nicht arbeiten. Andere, wie Studenten, sind zum Zuhause bleiben verdammt. Für all diese Menschen haben wir die Aktion "Das Land hilft" gestartet.
  • www.polizei-beratung.de
    Die Polizeiliche Kriminalprävention klärt die Bevölkerung über Straftaten auf, bei denen Kriminelle gezielt die Verunsicherung angesichts der neuen Bestimmungen während der Corona-Pandemie ausnutzen. Mit ihrem Informationsangebot bietet die Polizei einen schnellen Überblick über aktuelle Maschen der Kriminellen und vermittelt gleichzeitig hilfreiche Tipps um sich vor diesen Straftaten zu schützen.
  • www.kein-kind-alleine-lassen.de
    Auf dieser Website finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen und auch  Erwachsene bekommen Informationen, was sie bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise tun können.
  • https://www.kinderturnstiftung-bw.de/news/
    Bewegungspäckchen für die Bewegungszeit zuhause: Gemeinsam mit dem Badischen Turner-Bund und dem Schwäbischen Turnerbund hat die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg Bewegungsanregungen gesammelt und diese in Bewegungspäckchen gepackt. Jede Woche wird ein neues Bewegungspäckchen auf der Homepage der Stiftung hochgeladen.