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Stadtgärtnerei stellt um auf Artenvielfalt

Die kleine Grünfläche an der Albert-Schweitzer-Straße wurde schon im vergangenen Jahr mit einer sogenannten Saummischung eingesät. Jetzt blühen Margeriten, Natternkopf und Klatschmohn um die Wette.

An vielen kleinen Rasenstücken und Grünflächen bleibt in diesem Jahr der regelmäßige Rasenschnitt aus und die Kräuter und Gräser können dort ungestört blühen und Samen bilden, sofern die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt ist.

Dies ist Teil eines vielfältigen Maßnahmenbündels, mit dem die Stadtgärtnerei mehr Natur in der Stadt zulassen und fördern will. Bereits im vergangenen Jahr wurden dazu einige Probeflächen ausgewählt und mit mehrjährigen heimischen Wiesen- und Saummischungen eingesät. Im trockenen Sommer 2018 konnte man noch nicht viel von den eingesäten Pflänzchen erkennen, aber in diesem Frühjahr haben sich diese Aussaaten, wie an der Albert-Schweitzer-Straße inzwischen für jedermann sichtbar, prächtig entwickelt. Unterstützt und gefördert wird diese Strategie für mehr Artenvielfalt in der Stadt durch den Gemeinderat der Stadt Wiesloch, der in diesem Frühjahr die Verwaltung um ein Maßnahmenkonzept zum Schutz der Insekten und zum Erhalt der Artenvielfalt gebeten hat. In den nächsten Wochen werden im Rahmen des Wettbewerbs „Natur nah dran“ gemeinsam mit dem NABU Baden-Württemberg weitere Flächen in der Stadt naturnah umgestaltet werden. Die entsprechenden Schulungen und die fachliche Unterstützung für das Team der Stadtgärtnerei sind dazu bereits angelaufen.