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Beteiligungsplattform Radverkehr

(Foto: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis):
Der Rhein-Neckar-Kreis schreibt sein Mobilitätskonzept für den Radverkehr fort. Bürgerinnen und Bürger können sich aktiv daran beteiligen.

Beteiligungsplattform des Rhein-Neckar-Kreises gestartet: Bürgerinnen und Bürger können ab sofort Vorschläge zur Weiterentwicklung des Radverkehrs einbringen.

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat seine neue Beteiligungsplattform www.beteiligung-im-kreis.de gestartet. Eine aktive Bürgerbeteiligung ist dort u.a. beim Mobilitätskonzept für den Radverkehr gefragt: Kreiseinwohnerinnen und -einwohner können ab sofort Vorschläge und Anregungen zum Radverkehr einbringen und die Weiterentwicklung des Radverkehrs im Rhein-Neckar-Kreis unterstützen.
 
Mit der Fortschreibung des Mobilitätskonzeptes Radverkehr möchte der Rhein-Neckar-Kreis nun den nächsten Schritt gehen und das kreisweite Routennetz zukunftsfähig weiterentwickeln. Nachdem die Städte und Gemeinden des Landkreises bereits ihre Anmerkungen und Hinweise zur Verbesserung des Radnetzes eingebracht haben, soll noch mehr auf die Bedürfnisse seiner Einwohnerinnen und Einwohner eingegangen werden. „Die Radfahrerinnen und Radfahrer sind Experten für ihre alltäglichen Radstrecken im Rhein-Neckar-Kreis und dieses Expertenwissen wollen wir gerne für die Weiterentwicklung des Mobilitätskonzeptes Radverkehr nutzen,“ betont Patrick Fierhauser, Leiter der Stabsstelle Mobilität und Luftreinhaltung.
 
Die neue Internet-Plattform www.beteiligung-im-kreis.de bietet hier die Möglichkeit einer unkomplizierten digitalen Partizipation. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können mit Hilfe eines kartenbasierten Onlinetools im Zeitraum von vier Wochen vom 14. September bis zum 11. Oktober 2020 ihre Hinweise und Anregungen zum Radverkehr im Landkreis einbringen.
 
Neben allgemeinen Fragen zum radspezifischen Mobilitätsverhalten stehen auch Wünsche und Verbesserungsvorschläge zur Qualität, zur Sicherheit, zur Wegweisung sowie zum Verlauf der Radwegeverbindungen im Fokus der Befragung. Für einen einfachen, datenschutzkonformen Zugang zur Beteiligung ist dafür keine persönliche Anmeldung nötig.
 
Die Erkenntnisse, die sich aus der Umfrage ergeben, werden gesammelt, anhand vorab definierter Kriterien (u.a. Maschenweite, Geradlinige Führung etc.) ausgewertet und in den weiteren Prozess der Fortschreibung des Mobilitätskonzeptes Radverkehr des Rhein-Neckar-Kreises eingebunden. Im Anschluss wird im Beteiligungsportal über die wesentlichen Ergebnisse informiert.
 
Bürgerbeteiligung als Bestandteil der Fortschreibung des Mobilitätskonzept Radverkehr
Mit dem Mobilitätskonzept Radverkehr hat der Rhein-Neckar-Kreis bereits 2015 die konzeptionelle Grundlage zur Förderung der Radverkehrsinfrastruktur für den Landkreis und seiner  kreiszugehörigen Städte und Gemeinden gelegt.
 
Über die Etablierung eines flächendeckenden Netzes an Radrouten soll eine Verlagerung vom PKW-Verkehr auf das Fahrrad bei Alltagswegen erfolgen. Ziel hierbei ist die überörtliche Anbindung der 54 Städte und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises über möglichst direkte Radverkehrsverbindungen, um Radwege des alltäglichen Bedarfs zu schaffen. Durch die Bürgerbeteiligung als wichtigem Bestandteil im Fortschreibungsprozess erhofft sich die Stabsstelle Mobilität des Landratsamtes zusätzliche Erkenntnisse, die dazu beitragen sollen, den Radverkehr im Kreis weiterzuentwickeln.
 
Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC)
Parallel zur Bürgerbeteiligung des Landkreises kann im Rahmen des ADFCFahrradklimatests unter www.fahrradklima-test.de die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden bewertet werden. Die Teilnahme über den Fahrradklimatest ist noch bis zum 30. November möglich und leistet einen aktiven Beitrag zu einem positiven Fahrradklima in der eigenen Heimatstadt oder -gemeinde. Die Ergebnisse sollen im Frühjahr 2021 präsentiert werden.
 
(Pressemitteilung des Rhein-Neckar-Kreises)