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Allgemeine Corona-Infos

Grafik des Coronavirus

Update 27.05: Neue Rechtsverordnung des Landes
Update 18.05.: Neue Rechtsverordnung des Landes
Update 11.05.: Neue Rechtsverordnung des Landes
Update 28.04.: FAQ-Liste des Landes u.a. zur Maskenpflicht

Grundsätzlich: Alle zuständigen Behörden stehen in enger Abstimmung mit dem auch für die Stadt Wiesloch zuständigen Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, beobachten kontinuierlich die Lage und reagieren darauf.

Das Land Baden-Württemberg befindet sich in einer Ausnahmesituation. Ministerpräsident Kretschmann ruft die Menschen im Land im Angesicht der aktuellen Situation zur Solidarität auf.
Corona-Onlineportal des Landes BW

Update 27.05.: !!! Corona-Verordnung Baden-Württemberg
(Weitere Informationen siehe unten.)
> Corona-Onlineportal des Landes BW
> FAQ-Liste zur Corona-Verordnung

Weitere Informationen und Erläuterungen:

Update 27.05.: Änderungen der Rechtsverordnung des Landes

Der Ministerrat hat die Zweite Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung beschlossen.
Diese sowie die konsolidierten Fassungen der Corona-Verordnung (Änderungen zum 27. Mai 2020 und Änderungen zum 02. Juni 2020
sind abrufbar auf der Website der Landesregierung unter: www.baden-wuerttemberg.de/corona-verordnung.
Die Änderungs-Verordnung tritt zum Teil am Mittwoch, 27. Mai 2020, und zum Teil am Dienstag, 02. Juni 2020 in Kraft.


Update 18.05.: Änderung der Rechtsverordnung des Landes

Wesentliche Änderungen zum 18. Mai in folgenden Bereichen:

- Kitas und Kindertagespflege
- Speisegaststätten, Freizeiteinrichtungen und Dauercamper
- Lockerungen beim Besuch in Heimen und Krankenhäusern
- Lockerungen bei der beruflichen Bildung
- Wiederaufnahme der Personenschifffahrt

Ab dem 29. Mai
- Öffnung von Beherbergungsbetrieben, Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen unter Auflagen.
- Öffnung der Freizeitparks und Wiederaufnahme des Betriebs durch Anbieter von Freizeitaktivitäten auch innerhalb geschlossener Räume unter Auflagen.

Ab dem 2. Juni
- Öffnung von Sportanlagen und Sportstätten (auch innerhalb geschlossener Räume, wie etwa Fitnessstudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen, sofern durch Rechtsverordnung zugelassen), unter Auflagen.
- Öffnung von Schwimm- und Hallenbädern, allerdings nur zum Zweck der Durchführung von Schwimmkursen. Ein Freizeit-Breitensport-Badebetrieb ist zunächst weiter nicht möglich.


Update 11.05.: Änderung der Rechtsverordnung des Landes

Wesentliche Änderungen zum 11. Mai:
- Im öffentlichen Raum dürfen Sie auch mit den Personen eines weiteren Hausstands unterwegs sein.
- In privaten Räumen sind nun nicht mehr nur direkte Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel), sondern zusätzlich auch Geschwister (Seitenlinie) und deren Nachkommen (also Kinder und Enkel) von der Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen im nichtöffentlichen Raum ausgenommen.
- Musikschulen und Jugendkunstschulen können einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen.
- Fahrschulen können wieder den Betrieb aufnehmen, ebenso Flugschulen.
- Sonnenstudios dürfen wieder öffnen.
- Weitere körpernahe Dienstleistungen mit vergleichbaren Hygienestandards wie Friseure dürfen öffnen. Dazu zählen: Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios, Piercingstudios
- Ab 11. Mai sind in Friseursalons gesichtsnahe Dienstleistungen wie wie Bartpflege, Wimpern färben und Augenbrauen zupfen wieder gestattet. Auch Kosmetikstudios dürfen diese Arbeiten durchführen.
- Vergnügungsstätten wie Spielbanken, Spielhallen sowie Wettvermittlungsstellen dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Sie dürfen aber keine gastronomischen Angebote anbieten.
- Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
- Freiluft-Sport mit Tieren kann unter Auflagen wieder stattfinden, etwa Reitanlagen und Hundeschulen.
- Sportboothäfen dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder den Betrieb aufnehmen.
- Luftsport ist wieder möglich. Dazu zählt auch der Modellflug.
- Die Alltagsmasken sind nicht nur in Läden und im Nahverkehr, sondern auch im Personenfernverkehr (Züge der DB AG) zu tragen sowie in Flughafengebäuden.


Update 04.05.: Änderung der Rechtsverordnung des Landes

Wesentliche Änderungen zum 4. Mai:
- Erlaubnis von Versammlungen zur Religionsausübung
- Weitere Öffnungen im Einzelhandel unter Auflagen
- Öffnung weiterer Betriebe unter Auflagen
- Bildung
- Pflegeheime
- Veranstaltungen

Öffnungen ab dem 6. Mai unter Auflagen:
- Museen, Freilichtmuseen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten
- Tierparks und Zoos
- Spielplätze (öffentliche Bolzplätze bleiben geschlossen)
Die Auflagen und Richtlinien werden zeitnah veröffentlicht.


Wichtige Informationen (Gesundheitsämter, Robert-Koch-Institut, Corona-Onlineportal)

Update 28.04.: FAQ-Liste des Landes, u.a. zur Maskenpflicht

FAQ-Liste zur Corona-Verordnung
Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Maskenpflicht, zum Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum, von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen und zu den Lockerungen der Verordnung vom 17. April.


Linktipps

  • www.zusammengegencorona.de
    Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein umfassendes Informationsangebot zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und zur Erkrankung COVID-19 veröffentlicht. In den beiden Themenblöcken "Informieren" und "Handeln" werden verlässliche Antworten und konkrete Informationen angeboten, wie man sich schützen und anderen helfen kann.
  • https://sm.baden-wuerttemberg.de/pflegereserve
    Viele Pflegekräfte, die derzeit in Baden-Württemberg nicht in der Pflege arbeiten, haben spontan angeboten, das Land in der Corona-Krise zu unterstützen und in Krankenhäusern sowie stationären und ambulanten Einrichtungen auszuhelfen. Die Plattform #pflegereserve bringt diese Freiwilligen schnell und unbürokratisch mit medizinischen und pflegerischen Einrichtungen zusammen, die weitere professionelle Unterstützung benötigen.
  • https://www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe
    Informationsangebot für Unternehmen: Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte und Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Coronapandemie.
  • www.wircheckendas.de
    Wer packt mit an gegen Corona? Das Rote Kreuz in Baden-Württemberg hat die Initiative #wircheckendas gegründet, hier können sich alle, die helfen, verbinden. Du willst helfen? Wir freuen uns auf deine Nachricht - denn wir checken das gemeinsam.
  • https://www.daslandhilft.de
    In ganz Europa ist die Reisefreiheit eingeschränkt. Das führt dazu, dass unseren Landwirten bis zu 300.000 Arbeitskräfte fehlen. Gleichzeitig können viele Menschen, die in der Gastronomie oder dem Einzelhandel beschäftigt sind, nicht arbeiten. Andere, wie Studenten, sind zum Zuhause bleiben verdammt. Für all diese Menschen haben wir die Aktion "Das Land hilft" gestartet.
  • www.polizei-beratung.de
    Die Polizeiliche Kriminalprävention klärt die Bevölkerung über Straftaten auf, bei denen Kriminelle gezielt die Verunsicherung angesichts der neuen Bestimmungen während der Corona-Pandemie ausnutzen. Mit ihrem Informationsangebot bietet die Polizei einen schnellen Überblick über aktuelle Maschen der Kriminellen und vermittelt gleichzeitig hilfreiche Tipps um sich vor diesen Straftaten zu schützen.
  • www.kein-kind-alleine-lassen.de
    Auf dieser Website finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen und auch  Erwachsene bekommen Informationen, was sie bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise tun können.
  • https://www.kinderturnstiftung-bw.de/news/
    Bewegungspäckchen für die Bewegungszeit zuhause: Gemeinsam mit dem Badischen Turner-Bund und dem Schwäbischen Turnerbund hat die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg Bewegungsanregungen gesammelt und diese in Bewegungspäckchen gepackt. Jede Woche wird ein neues Bewegungspäckchen auf der Homepage der Stiftung hochgeladen.

Update 24.04.: Änderung der Rechtsverordnung des Landes

Wesentliche Änderungen:

Maskenpflicht ab 27.04.2020
Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen
- im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen
- in Läden und Einkaufszentren
eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassierer und Kassiererinnen, die hinter einer Plexiglasscheibe, die frontal zwischen Kunde und Angestellten aufgebaut ist und auch einen seitlichen Schutz gewährleistet.

Erweiterte Notbetreuung
Die erweiterte Notbetreuung ab dem 27. April 2020 gibt es für Schülerinnen und Schüler
- an Grundschulen,
- in Grundschulstufen an Sonderpädagogischen Bil­dungs- und Beratungszentren,
- Grundschulförderklassen,
- Schulkindergärten,
- in den Klassenstufen 5 bis 7 an den auf der Grundschule aufbauenden Schulen,
- sowie für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, soweit sie noch nicht wieder am Betrieb der Einrichtung oder der Tagespflegestelle teilnehmen.
Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind Kinder, deren Erzie­hungsberechtigte beide einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur nach § 1a Absatz 8 der Corona-Verord­nung beiträgt, und sie unabkömmlich sind oder – und das ist neu – eine präsenz­pflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unab­kömmlich sind.

> Zur Rechtsverordnung


Update 23.04.: Maskenpflicht ab 27. April 2020

„Eine Bedeckung von Mund und Nase kann helfen, die Verbreitung des Virus zu bremsen. Wenn alle eine Alltagsmaske tragen, schützen wir uns gegenseitig und helfen mit, die Verbreitung des Virus weiter zu verlangsamen und somit Menschenleben zu retten. Deshalb hat die Landesregierung heute eine Maskenplicht beschlossen, die ab 27. April gelten soll“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag, 21. April 2020, im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats.

„Konkret heißt das: wir alle sind ab kommendem Montag verpflichtet, beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln Mund und Nase zu bedecken“, so Kretschmann. Damit sei ausdrücklich kein medizinischer Mundschutz gemeint, es genüge ein Schal, Tuch oder eine selbst gemachte oder gekaufte Stoffmaske. „In diesen Zeiten ist das Tragen einer Alltagsmaske ein Symbol der Verantwortung; es zeigt, dass wir aufeinander Acht geben und alles tun, um die Folgen der Corona-Pandemie einzudämmen“, betonte Kretschmann.  


Update 18.04.: Änderung der Rechtsverordnung des Landes

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert, mit Intrafttreten zum 18.04.2020.

Wesentliche Änderungen:
- Schrittweise Öffnungen im Einzelhandel und bei Bibliotheken
- Stufenweise Öffnung der Schulen und Hochschulen
- Erweiterung der Notbetreuung in Kitas und Kindergärten
- Außer-Haus-Verkauf


Update 29.03.: Änderung der Rechtsverordnung des Landes

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen sind am Sonntag, 29. März 2020, in Kraft getreten.

Wesentliche Änderungen:
- Ausweitung Notbetreuung auf Ferienzeiträume
- Erweiterung der Liste der kritischen Infrastruktureinrichtungen
- Ausnahmen für Veranstaltungen, die der medizinischen Versorgung dienen
- Weitere Ausnahmen für den Betrieb von Einrichtungen (u.a. Paketdienste)
- Konkretisierung von Hygienebestimmungen für Einrichtungen
- Auflistung von Ordnungswidrigkeitstatbeständen
> Zur Rechtsverordnung


Update 23.03. und 20.03.: Land hat Maßnahmen verschärft

Mit Inkrafttreten am 23.03.2020 hat das Land die Maßnahmen nochmals verschärft bzw. an die bundeseinheitlichen Regelungen angepasst: Rechtsverordnung

Die wesentlichen Änderungen vom 23.03.2020:
  • Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur noch alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des Hausstands gestattet. Ein Mindestabstand von 1,5 m ist möglichst einzuhalten.
  • Untersagt ist der Betrieb von Reisebussen im touristischen Verkehr
  • Klarstellung, dass auch Bäckereien und Metzgereien weiterhin geöffnet bleiben dürfen
  • Kantinen für Betriebsangehörige oder Angehörige öffentlicher Einrichtungen dürfen geöffnet bleiben – Mindestabstand von 1,5m zwischen den Tischen ist erforderlich (gilt auch für Speiseangebot in Notbetreuung in Kindertageseinrichtung / Kindertagespflege / Schule)
  • Einzelhandelsbetriebe mit Mischsortiment dürfen auch Sortimentsteile, deren Verkauf grundsätzlich nicht gestattet ist, weiter verkaufen, wenn der erlaubte Sortimentsteil überwiegt.
Die wesentlichen Änderungen vom 20.03.2020:
  • Verweilen auf öffentlichen Plätzen und Straßen ist für Gruppen von mehr als drei Personen untersagt
  • Versammlungen, öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Ansammlungen oder sonstige Zusammenkünfte von mehr als fünf Personen sind verboten. Hiervon ausgenommen sind Ansammlungen und Zusammenkünfte von Familien bzw. Personen, die aus geschäftlichen oder dienstlichen Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen.
  • Fahrten und Reisen aus einem Risikogebiet nach RKI-Klassifizierung in das Gebiet oder durch das Gebiet Baden-Württembergs sind verboten.
    Ausgenommen: Fahrten zur Arbeitsstelle, Tätigkeits- oder Beschäftigungsort, zum Wohnsitz, zum Bestimmungsort einer Warenlieferung, sowie in begründeten Fällen aus privaten Gründen.
    Gestattet sind nur direkte Fahrten zur Arbeitsstelle, etc.
    Mitzuführen ist die Pendlerbescheinigung der Bundespolizei
  • Folgende Einrichtungen sind zu schließen:
    - Gaststätten
    - Friseure, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege und Sonnenstudios
    - Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze; eine Beherbergung darf ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder, in besonderen Härtefällen, zu privaten Zwecken erfolgen.
    Ausgenommen von der Untersagung des Betriebs sind (dürfen also weiterbetrieben werden):
    - Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke
    - Wochenmärkte
    - Abhol- und Lieferdienste einschließlich Online-Handel
    - Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten (TakeAway)
    - Ausgabestellen von Tafeln
    - Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Hörgeräteakustiker, Optiker und Praxen für medizinische Fußpflege
    - Tankstellen
    - Poststellen, Banken und Sparkassen sowie Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen
    - Reinigungen und Waschsalons
    - Zeitschriften- und Zeitungsverkauf
    - Raiffeisenmärkte
    - Verkaufsstätten für Bau-, Gartenbau- und Tierbedarf
    - der Großhandel
    >> Auslegungshinweise (58,4 KB) (Update 26.03.) des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau
  • Dienstleister, Handwerker und Werkstätten können ihrer Tätigkeit in vollem Umfang nachgehen, sofern sie nicht unter die untersagten Betriebe nach § 4 Abs. 1 CoronaVO fallen.

Risikogebiete (Update 10.04.2020)

Seit dem 10.4.2020 weist das Robert Koch-Institut keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus: www.rki.de


Unterstützung für Firmen und Unternehmen

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat gemeinsam mit den Wirtschaftsförderern der Gemeinden ein umfangreiches Informationsangebot für Unternehmen aufgebaut. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte und Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Coronapandemie. Die Inforationen werden fortlaufend aktualisiert und qualitätsgesichert. Die Seite ist unter diesem Link abrufbar: https://www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe

Darüber hinaus können sich die Unternehmen an die Wirtschaftsförderung der Stadt Wiesloch, Telefon 06222 84-333, E-Mail c.schneider@wiesloch.de oder an die Hotline der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis unter der Nummer 06221 522-2167 oder 06221 522- 2273 wenden.


Coronavirus: Wann wird ein Test durchgeführt?

Merkblatt Selbsteinschätzung (34,6 KB)

Ist es eine Allergie, eine Erkältung oder habe ich mich mit dem Coronavirus infiziert? Viele besorgte Bürgerinnen und Bürger stellen sich diese Frage – und möchten sich sicherheitshalber auf das Coronavirus testen lassen.

Für eine Testung ist eine telefonische Rücksprache mit dem Gesundheitsamt erforderlich. Für wen und wann ein Test sinnvoll ist, wird nach den Kriterien des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg entschieden, informiert die Behörde.

Ein Test sollte demnach bei Personen durchgeführt werden, die
grippeähnliche Symptome wie Husten und Fieber aufweisen UND sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet (abrufbar beim Robert-Koch- Institut unter www.rki.de aufgehalten haben
ODER
grippeähnliche Symptome wie Husten und Fieber haben UND in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall hatten.
 
Diese Personen sollten sich telefonisch beim Gesundheitsamt melden. Wird ein Test für erforderlich erachtet, erhalten sie dort einen Code, mit dem sie im Test-Center einen entsprechenden Abstrich vornehmen lassen können.
 
Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass eine Laboruntersuchung nur bei Krankheitszeichen durchgeführt wird, um die Ursache abzuklären. Bei gesunden Menschen ist ein Test auf das neuartige Coronavirus nicht aussagekräftig und bietet keine Sicherheit vor einer etwaigen späteren Erkrankung. Zum eigenen Schutz und dem der Mitmenschen sollten deshalb die aktuell angeordneten Maßnahmen – die Vermeidung von Sozialkontakten und die Beachtung allgemeiner Hygieneregeln – dringend befolgt werden.
 
Für Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg ist die Gesundheitsamt-Hotline unter Tel. 06221 522-1881 (Mo-So von 7:30 bis 19 Uhr) erreichbar.
 
Für allgemeine Fragen rund um das Coronavirus stehen zudem die Hotlines des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (Tel. 0711 904-39555), des Bundesministeriums für Gesundheit (Tel. 030 346465100) und der Unabhängigen Patientenberatung (Tel. 0800 0117722) zur Verfügung.
 
Bei medizinischen Notfällen sollte eine Ärztin oder ein Arzt, ein Notdienst bzw. eine Notaufnahme möglichst nur nach telefonischer Voranmeldung aufgesucht werden.
 
Mit Hilfe des auf der Internetseite des Rhein-Neckar-Kreises veröffentlichten Diagramms lässt sich eine Selbsteinschätzung des Infektionsrisikos vornehmen.

(Pressemitteilung des Rhein-Neckar-Kreises vom 19.03.2020)


Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten

Aktuelle Infos siehe Seite Kulturministerium
Das baden-württembergische Kultusministerium hat entschieden, dass landesweit ab Dienstag, 17. März, bis zum Ende der Osterferien am Sonntag, 19. April, alle Schulen und Kindertagesstätten im Land geschlossen bleiben. Das betrifft alle Einrichtungen, also private und öffentliche Schulen, städtische Kindertageseinrichtungen genauso wie Einrichtungen freier Träger. Aus Gründen des Infektionsschutzes können auch keine allgemeinen Notangebote für Schülerinnen und Schüler oder Kita-Kinder aufrechterhalten werden. Zu diesen Berufsfeldern zählen laut Kultusministerium etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Lebensmittelproduktion und -einzelhandel, Müllabfuhr sowie Energie- und Wasserversorgung. Derzeit werden Details zu den Notfallbetreuungen in Absprache mit den kommunalen Landesverbänden geklärt. Ansonsten müssen Eltern für die eventuell notwendige Betreuung ihrer Kinder auf private Netzwerke zurückgreifen.
Pressemitteilung des Landes BW (112 KB) (13.03.2020)


Corona-Abstrichzentrum in Schwetzingen

Das Gesundheitsamt richtet ab nächster Woche mobiles Corona-Abstrichzentrum am Stadion in Schwetzingen ein / Vorfahren mit dem Auto ist nur mit einem Code nach vorheriger telefonischer Zuweisung möglich
Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat das Vorgehen zur Feststellung einer Infektion mit dem Coronavirus erweitert: Einwohner des Landkreises und der Stadt Heidelberg, die aufgrund ihrer Symptome befürchten, am Coronavirus erkrankt zu sein und aus einem der vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete kommen, können ab voraussichtlich Mittwoch, 18. März, auf telefonische Weisung des Gesundheitsamtes zum dafür neu eingerichteten Corona-Abstrichzentrum in Schwetzingen mit dem Auto fahren und dort einen Abstrich entnehmen lassen.
Dieses nicht öffentlich zugängliche Test-Center wird auf dem Platz beim Stadion entlang der Ketscher Landstraße aufgebaut und besteht aus zwei Containern samt mobiler Toilettenanlage. Es wird vorerst täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet sein. Vorfahren dürfen allerdings nur Personen, die nach vorheriger telefonischer Zuweisung einen Code erhalten haben. Ein Sicherheitsdienst sorgt für die Einhaltung dieser Regel.
Das Test-Center basiert auf dem Prinzip des schon in anderen Landkreisen erfolgreich installierten „Drive-In“: Mit Schutzkleidung ausgestattetes medizinisches Personal wird direkt am Auto einen Abstrich für den Test entnehmen. Die Personen mit dem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion verlassen also ihre Autos nicht und kommen somit auch nicht mit Gegenständen oder anderen Menschen in Kontakt. „Man fährt vor, die notwendigen persönlichen Daten werden aufgenommen und dann bleibt man einfach im Auto sitzen, kurbelt das Fenster runter und lässt sich im Mund-/Rachenraum abstreichen“, erklärt die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss, das Prozedere. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen die Patienten zuhause in Quarantäne bleiben.
Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist! Wer sich in Risikogebieten aufgehalten hat und nun befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 06221/522-1881.
(Pressemitteilung des RNK vom 14.03.2020)


Wichtige Hygienemaßnahmen

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt folgende einfache Hygienemaßnahmen im Alltag, die auch für die aktuelle Grippewelle sinnvoll sind:

Hände waschen
Die Hände sind die häufigsten Überträger von ansteckenden Infektionskrankheiten. Deshalb: Hände regelmäßig und gründlich (mindestens 20 bis 30 Sekunden) waschen, danach sorgfältig abtrocknen. Wichtiger als die Wassertemperatur sind die Dauer des Händewaschens und das gründliche Einseifen der Hände.

Hust- und Niesetikette beachten
Einfache Hygieneregeln schützen andere vor Ansteckung: Beim Niesen und Husten nicht die Hand vor Mund und Nase halten, sondern in die Armbeuge oder noch besser in ein Taschentuch niesen und husten. Mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen. Danach gründlich die Hände waschen.

Abstand zu erkrankten Menschen halten
Enge Körperkontakte vermeiden, nach dem Kontakt zu Erkrankten gründlich die Hände waschen und im Krankheitsfall auf das Händeschütteln verzichten.