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Allgemeine Infos zum Coronavirus

Grafik des Coronavirus

Update 02.04.: Ergänzung Risikogebiete RKI
Update 28.03.: Neue Rechtsverordnung des Landes
Update 27.03.: Ergänzung Risikogebiete RKI
Update 23.03.: Neue verbindliche Regelungen, Vereinbarung zwischen Bund und Ländern
Update 23.03.: Unterstützung für Firmen und Unternehmen
Update 21.03.: Land verschärft nochmals die Maßnahmen; Ergänzung Risikogebiet
Update 20.03.: Wann wird ein Test durchgeführt?

Grundsätzlich: Alle zuständigen Behörden stehen in enger Abstimmung mit dem auch für die Stadt Wiesloch zuständigen Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, beobachten kontinuierlich die Lage und reagieren darauf.

Das Land Baden-Württemberg befindet sich in einer Ausnahmesituation. Ministerpräsident Kretschmann ruft die Menschen im Land im Angesicht der aktuellen Situation zur Solidarität auf.
Corona-Onlineportal des Landes BW

!!! Corona-Verordnung Baden-Württemberg
(Weitere Informationen siehe unten.)
Die Allgemeinverfügung der Stadt Wiesloch über das Verbot von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen sowie zur Schließung von Einrichtungen und Betrieben anlässlich der Eindämmung der Atemwegserkrankung COVID-19 und der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 wurde am 24.03.2020 widerrufen.

Weitere Informationen und Erläuterungen:

Update 29.03.: Änderung der Rechtsverordnung des Landes

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen sind am Sonntag, 29. März 2020, in Kraft getreten.

Wesentliche Änderungen:
- Ausweitung Notbetreuung auf Ferienzeiträume
- Erweiterung der Liste der kritischen Infrastruktureinrichtungen
- Ausnahmen für Veranstaltungen, die der medizinischen Versorgung dienen
- Weitere Ausnahmen für den Betrieb von Einrichtungen (u.a. Paketdienste)
- Konkretisierung von Hygienebestimmungen für Einrichtungen
- Auflistung von Ordnungswidrigkeitstatbeständen
> Zur Rechtsverordnung


Update 23.03. und 20.03.: Land hat Maßnahmen verschärft

Mit Inkrafttreten am 23.03.2020 hat das Land die Maßnahmen nochmals verschärft bzw. an die bundeseinheitlichen Regelungen angepasst: Rechtsverordnung

Die wesentlichen Änderungen vom 23.03.2020:
  • Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur noch alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des Hausstands gestattet. Ein Mindestabstand von 1,5 m ist möglichst einzuhalten.
  • Untersagt ist der Betrieb von Reisebussen im touristischen Verkehr
  • Klarstellung, dass auch Bäckereien und Metzgereien weiterhin geöffnet bleiben dürfen
  • Kantinen für Betriebsangehörige oder Angehörige öffentlicher Einrichtungen dürfen geöffnet bleiben – Mindestabstand von 1,5m zwischen den Tischen ist erforderlich (gilt auch für Speiseangebot in Notbetreuung in Kindertageseinrichtung / Kindertagespflege / Schule)
  • Einzelhandelsbetriebe mit Mischsortiment dürfen auch Sortimentsteile, deren Verkauf grundsätzlich nicht gestattet ist, weiter verkaufen, wenn der erlaubte Sortimentsteil überwiegt.
Die wesentlichen Änderungen vom 20.03.2020:
  • Verweilen auf öffentlichen Plätzen und Straßen ist für Gruppen von mehr als drei Personen untersagt
  • Versammlungen, öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Ansammlungen oder sonstige Zusammenkünfte von mehr als fünf Personen sind verboten. Hiervon ausgenommen sind Ansammlungen und Zusammenkünfte von Familien bzw. Personen, die aus geschäftlichen oder dienstlichen Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen.
  • Fahrten und Reisen aus einem Risikogebiet nach RKI-Klassifizierung in das Gebiet oder durch das Gebiet Baden-Württembergs sind verboten.
    Ausgenommen: Fahrten zur Arbeitsstelle, Tätigkeits- oder Beschäftigungsort, zum Wohnsitz, zum Bestimmungsort einer Warenlieferung, sowie in begründeten Fällen aus privaten Gründen.
    Gestattet sind nur direkte Fahrten zur Arbeitsstelle, etc.
    Mitzuführen ist die Pendlerbescheinigung der Bundespolizei
  • Folgende Einrichtungen sind zu schließen:
    - Gaststätten
    - Friseure, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege und Sonnenstudios
    - Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze; eine Beherbergung darf ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder, in besonderen Härtefällen, zu privaten Zwecken erfolgen.
    Ausgenommen von der Untersagung des Betriebs sind (dürfen also weiterbetrieben werden):
    - Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke
    - Wochenmärkte
    - Abhol- und Lieferdienste einschließlich Online-Handel
    - Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten (TakeAway)
    - Ausgabestellen von Tafeln
    - Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Hörgeräteakustiker, Optiker und Praxen für medizinische Fußpflege
    - Tankstellen
    - Poststellen, Banken und Sparkassen sowie Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen
    - Reinigungen und Waschsalons
    - Zeitschriften- und Zeitungsverkauf
    - Raiffeisenmärkte
    - Verkaufsstätten für Bau-, Gartenbau- und Tierbedarf
    - der Großhandel
    >> Auslegungshinweise (58,4 KB) (Update 26.03.) des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau
  • Dienstleister, Handwerker und Werkstätten können ihrer Tätigkeit in vollem Umfang nachgehen, sofern sie nicht unter die untersagten Betriebe nach § 4 Abs. 1 CoronaVO fallen.

Risikogebiete (Update 02.04.2020)

Die Risikogebiete des Coronavirus werden vom Robert-Koch-Institut laufend aktualisiert: www.rki.de

Die Liste umfasst folgende Gebiete: (Stand 02.04.2020)
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, ganzes Land
  • Niederlande, ganzes Land
  • Schweiz, ganzes Land
  • USA, ganzes Land
  • Frankreich, ganzes Land
  • Österreich, ganzes Land
  • Spanien, ganzes Land
  • Ägypten, ganzes Land
  • Italien, ganzes Land
  • Iran, ganzes Land
  • Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat am Freitagnachmittag (28.02.) zusätzliche Hinweise zum Schul- und Kita-Besuch in Baden-Württemberg veröffentlicht. Die Hinweise betreffen in erster Linie Rückkehrer aus internationalen Risikogebieten des Corona-Virus. Die Regelungen des Ministeriums lauten wörtlich:

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
  • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorläufig zu Hause.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Wichtige Informationen gibt es bei diesen Institutionen

Unterstützung für Firmen und Unternehmen

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat gemeinsam mit den Wirtschaftsförderern der Gemeinden ein umfangreiches Informationsangebot für Unternehmen aufgebaut. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte und Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Coronapandemie. Die Inforationen werden fortlaufend aktualisiert und qualitätsgesichert. Die Seite ist unter diesem Link abrufbar: https://www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe

Darüber hinaus können sich die Unternehmen an die Wirtschaftsförderung der Stadt Wiesloch, Telefon 06222 84-333, E-Mail c.schneider@wiesloch.de oder an die Hotline der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis unter der Nummer 06221 522-2167 oder 06221 522- 2273 wenden.


Coronavirus: Wann wird ein Test durchgeführt?

Merkblatt Selbsteinschätzung (34,6 KB)

Ist es eine Allergie, eine Erkältung oder habe ich mich mit dem Coronavirus infiziert? Viele besorgte Bürgerinnen und Bürger stellen sich diese Frage – und möchten sich sicherheitshalber auf das Coronavirus testen lassen.

Für eine Testung ist eine telefonische Rücksprache mit dem Gesundheitsamt erforderlich. Für wen und wann ein Test sinnvoll ist, wird nach den Kriterien des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg entschieden, informiert die Behörde.

Ein Test sollte demnach bei Personen durchgeführt werden, die
grippeähnliche Symptome wie Husten und Fieber aufweisen UND sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet (abrufbar beim Robert-Koch- Institut unter www.rki.de aufgehalten haben
ODER
grippeähnliche Symptome wie Husten und Fieber haben UND in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall hatten.
 
Diese Personen sollten sich telefonisch beim Gesundheitsamt melden. Wird ein Test für erforderlich erachtet, erhalten sie dort einen Code, mit dem sie im Test-Center einen entsprechenden Abstrich vornehmen lassen können.
 
Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass eine Laboruntersuchung nur bei Krankheitszeichen durchgeführt wird, um die Ursache abzuklären. Bei gesunden Menschen ist ein Test auf das neuartige Coronavirus nicht aussagekräftig und bietet keine Sicherheit vor einer etwaigen späteren Erkrankung. Zum eigenen Schutz und dem der Mitmenschen sollten deshalb die aktuell angeordneten Maßnahmen – die Vermeidung von Sozialkontakten und die Beachtung allgemeiner Hygieneregeln – dringend befolgt werden.
 
Für Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg ist die Gesundheitsamt-Hotline unter Tel. 06221 522-1881 (Mo-So von 7:30 bis 19 Uhr) erreichbar.
 
Für allgemeine Fragen rund um das Coronavirus stehen zudem die Hotlines des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (Tel. 0711 904-39555), des Bundesministeriums für Gesundheit (Tel. 030 346465100) und der Unabhängigen Patientenberatung (Tel. 0800 0117722) zur Verfügung.
 
Bei medizinischen Notfällen sollte eine Ärztin oder ein Arzt, ein Notdienst bzw. eine Notaufnahme möglichst nur nach telefonischer Voranmeldung aufgesucht werden.
 
Mit Hilfe des auf der Internetseite des Rhein-Neckar-Kreises veröffentlichten Diagramms lässt sich eine Selbsteinschätzung des Infektionsrisikos vornehmen.

(Pressemitteilung des Rhein-Neckar-Kreises vom 19.03.2020)


Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten

Aktuelle Infos siehe Seite Kulturministerium
Das baden-württembergische Kultusministerium hat entschieden, dass landesweit ab Dienstag, 17. März, bis zum Ende der Osterferien am Sonntag, 19. April, alle Schulen und Kindertagesstätten im Land geschlossen bleiben. Das betrifft alle Einrichtungen, also private und öffentliche Schulen, städtische Kindertageseinrichtungen genauso wie Einrichtungen freier Träger. Aus Gründen des Infektionsschutzes können auch keine allgemeinen Notangebote für Schülerinnen und Schüler oder Kita-Kinder aufrechterhalten werden. Zu diesen Berufsfeldern zählen laut Kultusministerium etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Lebensmittelproduktion und -einzelhandel, Müllabfuhr sowie Energie- und Wasserversorgung. Derzeit werden Details zu den Notfallbetreuungen in Absprache mit den kommunalen Landesverbänden geklärt. Ansonsten müssen Eltern für die eventuell notwendige Betreuung ihrer Kinder auf private Netzwerke zurückgreifen.
Pressemitteilung des Landes BW (112 KB) (13.03.2020)


Corona-Abstrichzentrum in Schwetzingen

Das Gesundheitsamt richtet ab nächster Woche mobiles Corona-Abstrichzentrum am Stadion in Schwetzingen ein / Vorfahren mit dem Auto ist nur mit einem Code nach vorheriger telefonischer Zuweisung möglich
Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat das Vorgehen zur Feststellung einer Infektion mit dem Coronavirus erweitert: Einwohner des Landkreises und der Stadt Heidelberg, die aufgrund ihrer Symptome befürchten, am Coronavirus erkrankt zu sein und aus einem der vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete kommen, können ab voraussichtlich Mittwoch, 18. März, auf telefonische Weisung des Gesundheitsamtes zum dafür neu eingerichteten Corona-Abstrichzentrum in Schwetzingen mit dem Auto fahren und dort einen Abstrich entnehmen lassen.
Dieses nicht öffentlich zugängliche Test-Center wird auf dem Platz beim Stadion entlang der Ketscher Landstraße aufgebaut und besteht aus zwei Containern samt mobiler Toilettenanlage. Es wird vorerst täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet sein. Vorfahren dürfen allerdings nur Personen, die nach vorheriger telefonischer Zuweisung einen Code erhalten haben. Ein Sicherheitsdienst sorgt für die Einhaltung dieser Regel.
Das Test-Center basiert auf dem Prinzip des schon in anderen Landkreisen erfolgreich installierten „Drive-In“: Mit Schutzkleidung ausgestattetes medizinisches Personal wird direkt am Auto einen Abstrich für den Test entnehmen. Die Personen mit dem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion verlassen also ihre Autos nicht und kommen somit auch nicht mit Gegenständen oder anderen Menschen in Kontakt. „Man fährt vor, die notwendigen persönlichen Daten werden aufgenommen und dann bleibt man einfach im Auto sitzen, kurbelt das Fenster runter und lässt sich im Mund-/Rachenraum abstreichen“, erklärt die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss, das Prozedere. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen die Patienten zuhause in Quarantäne bleiben.
Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist! Wer sich in Risikogebieten aufgehalten hat und nun befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts täglich von 7.30 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 06221/522-1881.
(Pressemitteilung des RNK vom 14.03.2020)


Wichtige Hygienemaßnahmen

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt folgende einfache Hygienemaßnahmen im Alltag, die auch für die aktuelle Grippewelle sinnvoll sind:

Hände waschen
Die Hände sind die häufigsten Überträger von ansteckenden Infektionskrankheiten. Deshalb: Hände regelmäßig und gründlich (mindestens 20 bis 30 Sekunden) waschen, danach sorgfältig abtrocknen. Wichtiger als die Wassertemperatur sind die Dauer des Händewaschens und das gründliche Einseifen der Hände.

Hust- und Niesetikette beachten
Einfache Hygieneregeln schützen andere vor Ansteckung: Beim Niesen und Husten nicht die Hand vor Mund und Nase halten, sondern in die Armbeuge oder noch besser in ein Taschentuch niesen und husten. Mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen. Danach gründlich die Hände waschen.

Abstand zu erkrankten Menschen halten
Enge Körperkontakte vermeiden, nach dem Kontakt zu Erkrankten gründlich die Hände waschen und im Krankheitsfall auf das Händeschütteln verzichten.