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Energiesparmaßnahmen in der Energiekrise

Stromleitung zwischen Wiesloch und Frauenweiler

Die zehn Städte und Gemeinden des Bürgermeistersprengels Rhein-Neckar Süd sind sich ihrer Verantwortung bewusst, in der durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und die reduzierten Gaslieferungen ausgelösten Energiekrise noch mehr Energie als schon bisher einzusparen.

Intern erarbeiten die zuständigen Fachleute aller Kommunen derzeit strategische Konzepte, in denen sie unter anderem kurzfristige potenzielle Einsparmaßnahmen in den öffentlichen Einrichtungen und Liegenschaften unter die Lupe nehmen. Darüber wollen sich die Rathaus-Chefs dann in einem nächsten Schritt trotz der Ferienzeit untereinander abstimmen, um möglichst alle gemeinsam an einem Strang zu ziehen, wie man sich das auch auf Bundesebene wünschen wurde. Deshalb hoffen die hiesigen Bürgermeister darüber hinaus auf möglichst rasche Empfehlungen, die in einer Art nationalem Krisenplan erarbeitet werden sollten.

Endgültig entscheiden über alle größeren Energieeinsparungen vor Ort müssten im Anschluss die zuständigen Gremien der einzelnen Kommunen.

Schon heute ist den Verantwortlichen aber bewusst, wie wichtig es sein wird, bei allen Maßnahmen die Bevölkerung mitzunehmen. Sonst sieht man für den Winter die Gefahr des Gasmangels und zusammenbrechender Stromnetze. Schon heute ist deshalb jeder Bürger auch im eigenen Interesse dazu aufgerufen, wo immer es geht, Energie einzusparen.

(Pressemitteilung des Bürgermeistersprengels Rhein-Neckar Süd)