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725 Jahre Schatthausen: Ein Wochenende im Mittelalter

Veranstaltungsplakat zum Wochenende im Mittelalter.

Vom 28. bis 30. Juni 2019 feiert Schatthausen ein Wochenende im Mittelalter, vor der stimmungsvollen Kulisse des Schatthäuser Wasserschlosses, anlässlich der Ersterwähnung von Schatthausen vor 725 Jahren. 

Als Auftakt zum „Wochenende im Mittelalter“ lädt die Kultur AG am Freitag, 28. Juni, um 20:30h (Einlass: 19:30h), zu einem Minnesänger-Konzert mit Knud Seckel in den kleinen Innenhof des Schatthäuser Wasserschlosses ein. Schlossherrn von Göler ist es sehr zu danken, dass der Bereich rund um dieses Baudenkmal die stimmungsvolle Kulisse für mittelalterliches Leben und Treiben werden kann. An diesem Abend wird in kleinem Rahmen Minnesang des 13. Jahrhunderts zu hören sein, etwa Stücke von Walther von der Vogelweide oder auch Konrad von Wissenlo. Eintrittskarten zum Preis von 12,94 EUR gibt es im Vorverkauf bei Blumen Fröhlich und Hair Heidi‘s Lifestyle in Schatthausen. Die Anzahl der Eintrittskarten mit Rücksicht auf den Veranstaltungsort sehr begrenzt. Es wird nur Sitzplätze und keine Abendkasse geben.
 
Offizielle Eröffnung des „Wochenendes im Mittelalter“ von Seiten der Stadt und der Gemeinde ist dann am 29. Juni nach dem Mittagsläuten (12:00h). Die Kindertagesstätte Sternschnuppe und die Grundschule werden für das Rahmenprogramm sorgen, bevor Teilnehmer und Gäste bis Mitternacht in das Jahr 1294 eintauchen können. Der Sonntag, 30. Juni, beginnt um 10:30h mit einem ökumenischen Gottesdienst, danach kann bis 18:00h Mittelalter erlebt und gelebt werden. Nach aktuellem Stand werden verschiedene Ritter- und Mittelalterlager, ein Badehaus und eine Reihe von Handwerkern zu bewundern sein, siebzehn Schatthäuser Vereine, Gruppierungen und Institutionen sorgen für das leibliche Wohl, die Kinderbetreuung und – zusammen mit dem Mittelalter-Duo ConFilius – für die Unterhaltung.
 
Um den finanziellen Aufwand zu stemmen, wird samstags und sonntags um einen kleinen Unkostenbeitrag in Höhe von 5 EUR von jede/n 18- bis 79-jährigen Gast gebeten werden. Darunter und darüber ist der Eintritt gratis.

Die Schatthäuser sind schon emsig dabei, die 725-jährige Ersterwähnung gebührend und authentisch vorzubereiten. Im Jahr 1294 haben, wie man weiß, der Ritter Sifrid, genannt Widder, seine Frau Willeburgis und deren Sohn Berthold „Schadehusen“, einen Hof, den sie von Diabolo de Mure, dem „Teufel von Mauer“, gekauft hatten, an den Speyerer Kanoniker Heinrich von Fleckenstein verkauft. Nach Urkundenlage wäre auch der heutige Bau des Hohenhardter Hofs etwa in die Zeit ab 1291 unter dem pfälzischen Ministerialen Hans von Hohenhart zu datieren.

Inzwischen sind weitere Spenden von Firmen und Privatpersonen für dieses Fest eingegangen. Wer sich auch beteiligen möchte, kann seine Spende unter dem Verwendungszweck „725-Jahr-Feier Schatthausen“ an folgende Konten der „Stadt Wiesloch“ richten:
Sparkasse Heidelberg: Iban-Nr. DE84 6725 0020 0050 0072 35; BIC-Nr. SOLADES1HDB, oder Volksbank Kraichgau eG: Iban-Nr. DE71 6729 2200 0000 0337 07; BIC-Nr. GENODE61WIE

Weitere geschichtliche Informationen zum Stadtteil Schatthausen siehe:
Schatthausen