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Technische Meisterleistung am Waldangelbach

Mit Hilfe von zwei Autokränen wurde der neue Leitungsdüker am Waldangelbach eingebaut

 Als eine technisch sehr knifflige Angelegenheit, die von allen Beteiligten viel Umsicht und Fingerspitzengefühl verlangte, erwies sich der Einbau des neuen Versorgungs-„Dükers“ am Waldangelbach.

Die unterhalb des Gewässerbettes abgelassene Metallkonstruktion mit den elf Leerrohren soll die künftigen Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom und Telekommunikationsleitungen aufnehmen, die an dieser Stelle künftig gebündelt den Bach queren und bisher teilweise noch am Brückenbauwerk an der Schwetzinger Straße befestigt sind. Bevor der vorgefertigte Metallrahmen mit den Leerrohren abgelassen werden konnte, musste die Baugrube unterhalb des Wasserspiegels aufwendig trockengelegt und der Waldangelbach in einem Kunststoffrohr durch die Baustelle hindurchgeführt werden. Der neue Leitungsdüker musste dann unter diesem Kunststoffrohr (in der Bildmitte) hindurch in die Baugrube eingefädelt werden. Dazu mussten die beiden Autokräne genauestens dirigiert und die tonnenschwere Last abwechselnd auf beiden Seiten angehoben, bzw. abgelassen werden. Alle Beteiligten waren sichtlich erleichtert, als der neue Versorgungsdüker dann am frühen Freitagabend einbetoniert werden konnte, um den einen Auftrieb des Leerrohrverbands unterhalb der Wasserlinie zu verhindern. Seither wird die Baugrube zurück gebaut und in den nächsten Wochen werden die Umschlüsse an das vorhandene Leitungsnetz durch die Versorgungsträger hergestellt. Erst danach können die alten Leitungen an der Brücke abgebaut werden, die bisher den Durchfluss bei Hochwasser eingeschränkt haben.