Invasive Arten in Wiesloch
Breiten sich Tier- oder Pflanzenarten durch den Menschen in neuen Gebieten aus, spricht man von invasiven Arten. Sie können heimische Arten verdrängen und auch wirtschaftliche oder gesundheitliche Probleme verursachen. In Wiesloch sind unter anderem die Asiatische Hornisse, die Tigermücke und die Ameise Tapinoma magnum angekommen – gemeinsam können wir dazu beitragen, ihre Ausbreitung zu beobachten und einzudämmen.
Ameisen Tapinoma magnum
Die aus dem Mittelmeerraum stammende invasive Ameisenart Tapinoma magnum ist mittlerweile auch in Wiesloch angekommen. Diese Ameisen graben sich durch enge Gehwegspalten, lockern Bodenplatten und dringen in Verteilerkästen ein. Die Insekten sehen den hiesigen Schwarzen Wegameisen zum Verwechseln ähnlich. Was sie jedoch primär von den heimischen Artgenossen unterscheidet, ist das Verhalten. Tapinoma magnum tendieren dazu, Völker der eigenen Art nicht zu bekämpfen, sondern sich mit diesen zu einer mehrere Königinnen umfassenden Superkolonie zusammenschließen.
Damit es in Wiesloch nicht zu einer weiteren Ausbreitung kommt, ist gemeinsames Handeln gefragt. Alle können dazu beitragen, eine Ansiedlung zu vermeiden – etwa durch Aufmerksamkeit im eigenen Umfeld und dem Beachten einfacher Vorsorgemaßnahmen.
Nur gemeinsam können wir dazu beitragen, diese invasive Art einzudämmen.
Verdachtsfälle der Stadt Wiesloch melden:
Melden Sie mögliche Tapinoma-Nester an umweltschutz@wiesloch.de, idealerweise gleich mit folgenden Informationen:
- E-Mail Betreff: Tapinoma
- Name, Adresse, Telefonnummer
- Fotos
- Wohnverhältnisse (Eigentum oder Miete)
- Erreichbarkeit zwischen 8 und 16 Uhr

