Verabschiedung von Heike Schuppe-Bucher in den Ruhestand
Im April 2026 wurde Heike Schuppe-Bucher offiziell von der Stadt Wiesloch in den Ruhestand verabschiedet.
Über viele Jahre hinweg prägte sie als Architektin die Arbeit der Hochbauabteilung maßgeblich und hinterließ mit zahlreichen Projekten sichtbare Spuren im Stadtbild.
Nach einem ersten Semester Mathematik an der Universität Mannheim entschied sich Heike Schuppe-Bucher für ein Architekturstudium an der Fachhochschule Karlsruhe. Ihre berufliche Laufbahn begann sie bei der Stadt Wiesloch in der Baurechtsbehörde, später übernahm sie die Leitung des Baurechtsamtes. Nach einer Familienphase führte sie ihr Weg zunächst zurück in ihren Heimatort Walldorf, wo sie an verschiedenen Projekten mitwirkte – darunter auch der Umbau eines Kindergartens, den sie selbst bereits als Kind besucht hatte. Schließlich kehrte sie zur Stadt Wiesloch zurück, da die dortige Stelle genau ihren Vorstellungen entsprach.
In Wiesloch war sie an zahlreichen Bauprojekten beteiligt. Zu ihren frühen großen Aufgaben zählte der Umbau der Realschule. Es folgten unter anderem die Sanierung der Adenauer-Garage sowie der Neubau einer Obdachlosenunterkunft. Ein besonderes Herzensprojekt war für sie der Neubau des Feuerwehrhauses im Stadtteil Baiertal. Mit viel Engagement und Liebe zum Detail widmete sie sich dieser Aufgabe – sogar im Urlaub wurden Feuerwehrhäuser besichtigt, um Inspiration zu sammeln. „Und die Tore haben wir gezählt“, ergänzte sie mit einem Lächeln.
Oberbürgermeister Dirk Elkemann würdigte den „bewegten Lebenslauf“ und die große Leidenschaft für den Beruf: „Es ist etwas Besonderes, wenn man Architektur studiert und diesen Beruf auch ausübt – denn was man schafft, bleibt sichtbar.“ Besonders das Feuerwehrhaus Baiertal zeige eindrucksvoll ihre Handschrift und ihr Engagement. Auch Bürgermeister Ludwig Sauer schloss sich den Dankesworten an. Beide betonten, dass Heike Schuppe-Bucher ein großer Gewinn für die Stadt Wiesloch gewesen sei und die Zusammenarbeit stets von hoher Wertschätzung geprägt war.
Auch im Kollegenkreis wurde ihr Einsatz und ihre fachliche Kompetenz sehr geschätzt. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit fand sie stets Ausgleich im Sport: Sie unterstützt ihren Mann bei Triathlon-Wettkämpfen und beim Ötztaler Radmarathon, tanzt gerne, praktiziert Pilates und Yoga und ist begeisterte Radfahrerin – auch virtuell auf dem sogenannten „Zwift-Bike“, bei dem reale Strecken digital nachgefahren werden.
Mit ihrem Eintritt in den Ruhestand verabschiedet sich die Stadt Wiesloch von einer engagierten Architektin und geschätzten Kollegin. Oberbürgermeister, Bürgermeister und Mitarbeitende danken ihr herzlich für ihren langjährigen Einsatz und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und viele erfüllte Momente im neuen Lebensabschnitt.