Sanierung des Kreisverkehrs Hoschket und Erneuerung der Trinkwasserleitungen
Eine notwendige Sanierung für eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur.
Der Kreisverkehr Hoschket und die angrenzenden Straßen weisen aufgrund des langjährig hohen Schwerlastverkehrsanteils erhebliche Schäden auf. Die Fahrbahn ist daher grundlegend sanierungsbedürftig. Der Gemeinderat hat deshalb einstimmig die Sanierung des Kreisverkehrsplatzes Hoschket beschlossen. Gleichzeitig werden im Bereich Neues Sträßel und Walldorfer Straße Trinkwasserleitungen erneuert sowie der Trinkwasser-Düker (Eine Trinkwasserleitung, die unter einem Hindernis – hier im Bereich der Brücke an der Alten Heerstraße – hindurchgeführt wird.) an der Alten Heerstraße erneuert. Durch die gemeinsame Durchführung der Arbeiten können die notwendigen Maßnahmen gebündelt umgesetzt werden. Dadurch lassen sich Synergieeffekte nutzen, Bauzeiten reduzieren und Belastungen für die Anliegerinnen und Anlieger minimieren.
Was wird saniert?
- Fahrbahnsanierung im Bereich des Hoschket-Kreisels und der angrenzenden Straßen
- barrierefreier Ausbau der beidseitig vorhandenen Bushaltestellen in der Schwetzinger Straße
- barrierefreier Ausbau der Querungsstellen im Bereich des Kreisverkehrs
- barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen Alte Heerstraße und In den Breitwiesen
- Die Verbindung der ohnehin notwendigen Fahrbahnsanierung mit dem Ausbau der Bushaltestellen ist wirtschaftlich sinnvoll. Dadurch können spätere Einzeleingriffe in die Verkehrsinfrastruktur vermieden werden.
- Neues Sträßel
Die bestehende Trinkwasserleitung in der Straße „Neues Sträßel“ zwischen der Walldorfer Straße und der Straße „Zwischen den Wegen“ befindet sich teilweise auf privaten Grundstücksflächen.
Um langfristig einen wirtschaftlichen Betrieb sowie eine uneingeschränkte Zugänglichkeit für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sicherzustellen, wird die Leitung vollständig erneuert und künftig auf öffentliche Flächen verlegt. - Walldorfer Straße
In der Walldorfer Straße wird die bestehende Trinkwasserleitung im Bereich des Autohauses erneuert und in den nördlichen Gehwegbereich verlegt. - Alte Heerstraße
Der bestehende Trinkwasser-Düker im Bereich der Brücke an der Alten Heerstraße wird ebenfalls erneuert. - Schwetzinger Straße
Im Zuge der Bauarbeiten wird die Trinkwasserleitung in der Schwetzinger Straße auf Höhe Hausnummer 131/133 außer Betrieb genommen, da dieser Abschnitt für die Wasserversorgung nicht mehr benötigt wird. - Verbesserung der Löschwasserversorgung
Entlang der neu herzustellenden Leitungstrassen werden zur Verbesserung der Löschwasserversorgung Unterflurhydranten in einem Abstand von etwa 100 Metern vorgesehen.
Wasserversorgung während der Bauarbeiten
Die bestehenden Trinkwasserleitungen bleiben während der Bauphase zunächst in Betrieb. Sie dienen weiterhin der Versorgung der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Sicherstellung des Brandschutzes. Dadurch kann auf die Herstellung einer zusätzlichen provisorischen Wasserversorgung verzichtet werden.
Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Hauptleitungen werden die Bestandsleitungen außer Betrieb genommen und, soweit sie im Bereich der Baugruben liegen, zurückgebaut.
Im Zuge der Maßnahme werden außerdem zwei bestehende Hausanschlüsse erneuert. Der Anschluss an die neuen Hauptleitungen erfolgt nach deren Fertigstellung und Inbetriebnahme.
Verkehr während der Bauzeit
Die Maßnahme wird unter Vollsperrung der Straßen Neues Sträßel und Alte Heerstraße durchgeführt.
Für die Verkehrsführung während der Bauzeit sind folgende Maßnahmen vorgesehen:
- Baustellenampeln zur Verkehrsregelung in der Schwetzinger Straße und Walldorfer Straße
- zusätzliche Fußgängerampel im Bereich der Walldorfer Straße
- Umleitungsbeschilderung für den Radverkehr, die vorab mit den zuständigen Verbänden abgestimmt wurde
Zeitplan
Mit den Sanierungsarbeiten wird voraussichtlich im Februar 2027 begonnen.
Der Abschluss der Arbeiten ist für Dezember 2027 vorgesehen.
Kosten
Die Kostenberechnung für die Tiefbaumaßnahmen liegt bei rund 650.000 Euro, und für die Maßnahmen der Stadtwerke bei rund 640.000 Euro netto.
Warum werden die Arbeiten gebündelt?
Die Sanierung des Kreisverkehrs und der angrenzenden Straßen ist aufgrund der erheblichen Schäden durch den langjährig hohen Schwerlastverkehr grundlegend erforderlich.
Gleichzeitig bietet die ohnehin notwendige Sanierung die Möglichkeit, die Trinkwasserinfrastruktur in den betroffenen Bereichen zu erneuern und an die aktuellen betrieblichen Anforderungen anzupassen. Auch der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen und Querungsstellen wird mit den Arbeiten verbunden.
Durch die gemeinsame Durchführung der Maßnahmen der Tiefbauabteilung und der Stadtwerke können Synergieeffekte genutzt, Bauzeiten reduziert und Belastungen für die Anliegerinnen und Anlieger minimiert werden.