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Internet, WLAN

Glasfasernetz für Baiertal und Schatthausen

Auf dem Foto, v.l.n.r.: Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Marina Wilberger (Deutsche Glasfaser), Lutz Römmer (Ortsvorsteher Schatthausen), Michael Glaser (Ortsvorsteher Baiertal)

Deutsche Glasfaser startet Nachfragebündelung: Bürgerinnen und Bürger entscheiden über Glasfasernetz in Baiertal & Schatthausen – 33 Prozent Vertragsabschlüsse für den Ausbau und den kostenlosen Hausanschluss benötigt.

Homeoffice statt Pendeln, Serienstreaming statt linearem Fernsehen, Internettelefonie statt Festnetz: Baiertal & Schatthausen hat in den kommenden Wochen die Chance auf die Anbindung an das Glasfasernetz, mit dem die Bürgerinnen und Bürger in Höchstgeschwindigkeit im Internet surfen können. Dafür startet Deutsche Glasfaser am 01.10.2022 die Nachfragebündelung.

Deutsche Glasfaser ist der führende Glasfaserversorger für den ländlichen Raum in Deutschland und treibt den Glasfaserausbau schnell und unbürokratisch voran. Dafür ist das Unternehmen auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger in Baiertal & Schatthausen angewiesen. Bis zum Stichtag am 23. Dezember 2022 können die Anwohnerinnen und Anwohner im Ausbaugebiet im Rahmen der Nachfragebündelung einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser abschließen, um einen kostenfreien Glasfaseranschluss bis ins Haus oder in die Wohnung zu erhalten. Wenn mindestens 33 Prozent der anschließbaren Haushalte in Baiertal & Schatthausen mitziehen, steht dem Ausbau nichts mehr im Wege.

Die Kommunalverwaltung und Deutsche Glasfaser hatten einen Kooperationsvertrag geschlossen und damit den ersten Schritt in Richtung digitale Zukunft von Baiertal & Schatthausen gemacht. „Als Digital-Versorger der Regionen ist es unser Ziel, den ländlichen Raum in Deutschland flächendeckend mit stabiler und zukunftssicherer Infrastruktur zu versorgen. Wir bringen die Erfahrung und die Technologiekompetenz mit, die für einen schnellen Glasfaserausbau erforderlich sind. Dabei sehen wir uns als verlässlicher Partner der Kommunen und Menschen vor Ort und setzen auf eine enge Zusammenarbeit,“ so Marina Wilberger, Projektmanagerin von Deutsche Glasfaser.

Das Team von Deutsche Glasfaser informiert ausführlich über den Netzausbau, die buchbaren Produkte und Leistungen sowie den Projektverlauf auf Infoabenden und im eigens eingerichteten Servicepunkt in der Ortsverwaltung Baiertal & Schatthausen. Die jeweiligen Öffnungszeiten können Sie der Gebietsseite entnehmen unter: www.deutsche-glasfaser.de/wiesloch

Öffentliches WLAN

Übersichtskarte öffentliches WLAN in der Innenstadt.
Schild in der Innenstadt mit Hinweis auf kostenloses WLAN.

Im Wieslocher Stadtzentrum kann kostenfrei ein öffentlicher Internetzugang vom Marktplatz bis zum Adenauerplatz genutzt werden. Intelligente Straßenlaternen machen dies möglich. Im Rahmen eines Pilotprojekts modernisiert die Stadtverwaltung ihre kommunale Infrastruktur und setzt dabei auf eine Neuentwicklung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Dabei sollen entsprechende Nutzererfahrungen mit dem öffentlichen WLAN-Netz gesammelt und die Technik weiter verfeinert werden.

Zudem wurde im „WieTalbad“ ebenfalls ein öffentlicher WLAN-Zugang eingerichtet, dieser kann mit den gleichen Zugangsdaten genutzt werden.

Anleitung Sm!ght (1,757 MB)

„So ein Pilotprojekt gibt es bisher nirgendwo auf der Welt und hat einen sehr hohen Innovationsgrad “, erklärt Matthias Weis, der zuständige EnBW-Projektleiter. Die Zugriffszahlen haben sich in den vergangenen Monaten kontinuierlich gesteigert. Im Mai und Juni waren 188, seit Anfang Juli sind bereits 268 Logins zu verzeichnen. Man erhofft sich jedoch eine weitere Steigerung. „In der Vergangenheit hat der Zugang zum Netz nicht immer mit allen Endgeräten geklappt “, erklärt Weis. Mittlerweile läuft der Zugang aber recht stabil, nachdem man am Anfang mit einigen techischen Einschränkungen und Problemen zu kämpfen hatte, womit vor dem Hintergrund der Neuartigkeit jedoch gerechnet werden musste. Das in Wiesloch eingesetzte Grundmodell von „SM!GHT Air“ beinhaltet fünf WLAN-Zugangspunkte und einen zentralen Internetanschluss. Besonders charmant: Um das Stadtbild nicht durch eine externe Antenne zu beeinträchtigen, haben die Tüftler der EnBW die WLAN-Technik in die bereits vorhandenen Straßenbeleuchtungsmasten integriert.

Die inzwischen patentierte Lösung erfreut nicht nur das Auge, sondern schont auch den Geldsäckel der Stadt.
 
„Es ist für uns sehr wichtig, dass uns die Nutzerinnen und Nutzer weiterhin ihre Erfahrungen mit dem Pilotprojekt mitteilen. Daraus können wir dann wertvolle Hinweise und Anregungen für den weiteren Ausbau des Projekts gewinnen. Wir haben dafür die E-Mail-Adresse smight@enbw.com eingerichtet, damit die Nutzer Kontakt mit uns aufnehmen können“, so Matthias Weis.