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Internet, WLAN

Breitbandversorgung

Aktuelle Projekte in Baiertal:

Ausbau der Wohngebiete durch die Deutsche Telekom

Ausbau des Ortsteiles Baiertal mit Vectoring-Technik für schnelles Internet durch die Deutsche Telekom
 
Aktuell sind in Baiertal über das Telefonnetz lediglich Übertragungsraten von ca. 2 Mbit/s und teilweise sogar noch darunter verfügbar. Damit ist in großen Teilen von Baiertal bisher nur eine sehr eingeschränkte Internetnutzung möglich.
 
Die Deutsche Telekom hat nun angekündigt in den nächsten Monaten die technischen Voraussetzungen für den Empfang von deutlich höheren Bandbreiten im gesamten Ortsgebiet zu schaffen. Dazu werden rund drei Kilometer Glasfaserleitung von der Betriebsstelle in Dielheim zu den einzelnen Kabelverzweigern in den Wohngebieten verlegt. Dafür nutzt die Telekom bereits vorhandene Leerrohrkapazitäten; in Teilbereichen sind aber auch Tiefbauarbeiten in den Gehwegen mit einer Neuverlegung von Leerrohren erforderlich. Die Lage der einzelnen Tiefbauabschnitte ist auf dem obigen Übersichtsplan erkennbar. Insgesamt sechs sogenannte Multifunktionsgehäuse werden an verschiedenen Standorten im Ortsteil aufgestellt. Dort wird das passive Signal aus dem Glasfasernetz in ein aktives Signal umgewandelt und über die vorhandene Kupferleitung bis zur den einzelnen Hausanschlüssen geschickt. Mit Hilfe der sogenannten Vectoring-Technik wird das Dämpfungsverhalten der Kupferleitung erheblich reduziert und es können Übertragungsraten zwischen 50 und 100 Mbit/s im gesamten Ortsgebiet garantiert werden. Lediglich die Außenbereiche, die weiter von den Multifunktionsgehäusen entfernt liegen, müssen sich mit geringeren Bandbreiten bescheiden.
 
Die Tiefbauarbeiten sollen Anfang Juli 2018 beginnen und im September 2018 abgeschlossen sein. Im Bereich der offenen Bauweise wird der Zweckverband fibernet rn seine Leerrohre für den künftigen Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes bis zu den Gebäuden gleich in den offenen Graben verlegen lassen. Ebenso wird die Netzgesellschaft Wiesloch in den Wohngebieten, die derzeit noch mit Überlandleitungen versorgt sind, ein sogenanntes Niederspannungskabel mit 400 V mitverlegen lassen. Die zugehörigen Hausanschlüsse und die Umrüstung der Elektroversorgung erfolgt dann ab 2019 durch die Netze-BW. In diesem Zuge kann dann kostengünstig und ohne großen zusätzlichen technischen Aufwand ein kleines Leerrohr für einen späteren Glasfaser-Hausanschluss mitverlegt werden.
 
Mit einer Buchung der erweiterten Internet-Dienste kann nach Angabe der Deutschen Telekom bis zum Jahresende 2018 gerechnet werden. Dazu werden Service-Punkte der Deutschen Telekom in Wiesloch und Heidelberg über den vorgesehenen Ausbau in Baiertal in Kenntnis gesetzt. Es ist möglich, die neuen Angebote wie bisher über einen anderen Provider zu buchen.
 
Nach Abschluss der technischen Arbeiten wird die Telekom zu den Tarifen und Angeboten für eine erweiterte Nutzung des Internets eine Infoveranstaltung im Ortsteil durchführen (siehe obige Präsentation Deutsche Telekom). Die Telekom stellt in Aussicht, dass in unmittelbarer Zukunft die neu aufgebaute Technik mit dem sogenannten Super-Vectoring aufgerüstet wird. Dafür sind keine weiteren Tiefbauarbeiten erforderlich. Damit sollen dann Übertragungsraten bis zu 250 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload möglich sein. Der Ausbau des Netzes durch die Deutsche Telekom in Baiertal erfolgt für die Kommune kostenfrei.


Ausbau des Gewerbegebiets durch den Zweckverband fibernet rn

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Anschluss der Pestalozzi-Schule

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Öffentliches WLAN

Übersichtskarte öffentliches WLAN in der Innenstadt.
Schild in der Innenstadt mit Hinweis auf kostenloses WLAN.

Im Wieslocher Stadtzentrum kann kostenfrei ein öffentlicher Internetzugang vom Marktplatz bis zum Adenauerplatz genutzt werden. Intelligente Straßenlaternen machen dies möglich. Im Rahmen eines Pilotprojekts modernisiert die Stadtverwaltung ihre kommunale Infrastruktur und setzt dabei auf eine Neuentwicklung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Dabei sollen entsprechende Nutzererfahrungen mit dem öffentlichen WLAN-Netz gesammelt und die Technik weiter verfeinert werden.

Zudem wurde im „WieTalbad“ ebenfalls ein öffentlicher WLAN-Zugang eingerichtet, dieser kann mit den gleichen Zugangsdaten genutzt werden.

Anleitung Sm!ght (1,757 MB)

„So ein Pilotprojekt gibt es bisher nirgendwo auf der Welt und hat einen sehr hohen Innovationsgrad “, erklärt Matthias Weis, der zuständige EnBW-Projektleiter. Die Zugriffszahlen haben sich in den vergangenen Monaten kontinuierlich gesteigert. Im Mai und Juni waren 188, seit Anfang Juli sind bereits 268 Logins zu verzeichnen. Man erhofft sich jedoch eine weitere Steigerung. „In der Vergangenheit hat der Zugang zum Netz nicht immer mit allen Endgeräten geklappt “, erklärt Weis. Mittlerweile läuft der Zugang aber recht stabil, nachdem man am Anfang mit einigen techischen Einschränkungen und Problemen zu kämpfen hatte, womit vor dem Hintergrund der Neuartigkeit jedoch gerechnet werden musste. Das in Wiesloch eingesetzte Grundmodell von „SM!GHT Air“ beinhaltet fünf WLAN-Zugangspunkte und einen zentralen Internetanschluss. Besonders charmant: Um das Stadtbild nicht durch eine externe Antenne zu beeinträchtigen, haben die Tüftler der EnBW die WLAN-Technik in die bereits vorhandenen Straßenbeleuchtungsmasten integriert.

Die inzwischen patentierte Lösung erfreut nicht nur das Auge, sondern schont auch den Geldsäckel der Stadt.
 
„Es ist für uns sehr wichtig, dass uns die Nutzerinnen und Nutzer weiterhin ihre Erfahrungen mit dem Pilotprojekt mitteilen. Daraus können wir dann wertvolle Hinweise und Anregungen für den weiteren Ausbau des Projekts gewinnen. Wir haben dafür die E-Mail-Adresse smight@enbw.com eingerichtet, damit die Nutzer Kontakt mit uns aufnehmen können“, so Matthias Weis.